Meine Meinung zu Weihnachten





Weihnachten ist in vielen Familien mit Traditionen verbunden. Morgens nach dem Aufstehen das ausgiebige Frühstück, danach Vorbereitungen für das Mittagessen, dann das Mittagessen und kurz darauf der Nachmittagskaffee, dann der Kirchgang, darauf das Abendessen und dann die Bescherung.
Meist ist das alles dann mit bestimmten Abläufen, Gerichten und Vorlieben verbunden, die sich über die Jahre entwickelt haben.
Aber eigentlich finde ich, dass Weihnachten ein Tag wie jeder andere sein könnte.
Natürlich feiern wir etwas Besonderes, die Geburt von Jesus Christus, der auf die Erde gekommen ist, um die Menschheit zu retten. Und ich verstehe auch, dass diesem Tag deshalb eine große Bedeutung gebührt.
Aber wie ist das mit dem ganzen Essen, den Geschenken und dem ganzen Drum und Dran?
Das wird uns doch nicht von der Bibel gesagt, das ist doch nicht zwangsläufig so! Die Lebensmittelindustrie bringt uns dazu, entweder Geflügelbraten oder Würstchen und Kartoffelsalat zu essen. Sie lässt uns Kekse und Lebkuchen backen oder kaufen und drückt uns dann zu Beginn des neuen Jahres Diätprodukte auf.
Ich finde, dass teilweise um Weihnachten ein viel zu großer Hype gemacht wird. Um kein anderes Fest wird so viel Trubel gemacht, wie um Weihnachten. Schon einen Monat vorher öffnen die Weihnachtsmärkte, im September gibt es schon Lebkuchen. Die ganzen Unternehmen wollen aus einem kirchlichen Fest soviel Profit wie möglich schlagen.
Aber ist das das Ziel von Weihnachten?
Meiner Meinung nach ist Weihnachten das Fest der Liebe, bei dem die Menschen Zeit zusammen verbringen und nett zueinander sind. Deswegen finde ich es auch total berechtigt, dass man Familienfeiern veranstaltet und gemeinsam Spaß hat.
Wenn man nun aber mal nur auf den Kirchgang schaut, fällt einem wieder auf, wie scheinheilig das Fest manchmal ist.
Menschen, die nie in die Kirche gehen, tauchen am Heiligabend plötzlich im Gottesdienst auf und beteuern, dass sie an die Tradition von Weihnachten glauben, nämlich an die Geburt Jesu. In Wahrheit glauben sie aber an ihre eigenen Traditionen, die besagen, dass am Heiligabend die Kirche besucht wird.
Genauso ist es mit den anderen Dingen. Zwar sind in der Vorweihnachtszeit die Menschen viel netter zueinander, schreiben sich Karten und schenken sich Dinge, aber was ist mit der restlichen Zeit des Jahres?
Unfreundlichkeit, Ärger und Streit werden für vier Wochen ausgeblendet, danach ist alles wie zuvor.
Natürlich ist das schön, aber ich finde, dass dieses Verhalten nicht nur Weihnachten geändert werden sollte. Vielmehr ist es wichtig, dass die Menschheit endlich Frieden miteinander findet, dass die Kriege aufhören und dass die Nächstenliebe endlich gelebt wird.
So, alles in allem bin ich aber AUF KEINEN FALL gegen Weihnachten.
Meiner Meinung nach wird das Fest nur überspitzt und bei einigen einfach nur scheinheilig vollzogen.
Ich hoffe, ihr habt trotzdem ein schönes Weihnachtsfest und feiert schön im Kreise eurer Familie. Habt eine schöne Zeit miteinander, genießt das Essen und lacht – und tragt die Freude und Freundlichkeit dann auch mit in das neue Jahr, damit Weihnachten auch eine andauernde Besonderheit wird.
In diesem Sinne, FROHE WEIHNACHTEN!
Eure