So geht es weiter


„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert“ – ich denke, ich kann Albert Einstein bei diesem Zitat nur Recht geben.

Wie ihr gemerkt habt, habe ich hier eine Weile lang pausiert, einerseits wegen Abiturprüfungen und Urlaub, andererseits aber auch, weil ich eine Umstrukturierung dieses Blogs geplant habe. Ganz so klar war ich mir nicht, wie ich das umsetzen möchte, deshalb hat es eine Weile gedauert, jetzt habe ich aber einen Plan, einen – noch nicht ganz so gefüllten – zweiten Blog und Motivation für die nächsten Monate.

So geht es jetzt weiter:


Ich liebe kreative Sachen, lesen und einfach mal meinen Gedanken freien Lauf lassen. Genauso liebe ich es auch, zu Kochen und zu backen. Als ich diesen Blog vor zwei Jahren erstellt habe, war meine Idee dahinter, alles unter einen Hut, oder besser, auf ein Sofa zu bringen. Ich wollte euch eine große Bandbreite an verschiedenen Dingen bieten, ohne einen besonderen Fokus auf etwas zu legen.
Anfangs hat das auch gut geklappt. Regelmäßige Posts zu verschiedenen Themen und viel Spaß am Bloggen, aber irgendwie hat das mit der Zeit nachgelassen. Deswegen habe ich mich entschieden, aufzuräumen. 

Ab sofort wird es hier keine Rezepte mehr geben! Natürlich bleibt alles, was schon da ist, erhalten, neue Rezepte gibt es aber ab sofort auf meinem zweiten Blog Caro KüchenVee, der ab sofort online ist!

Hier möchte ich jetzt noch mehr DIYs und Buchempfehlung, ab und an mal Reisetipps und meine Meinung posten. Geplant ist, hier meine Kreativität und auf Caro KüchenVee meine Kochinspirationen zu posten. Dadurch könnt ihr entscheiden, welcher Blog euch besser gefällt und ich komme nicht immer durcheinander mit all den Dingen, die ich schon immer mal machen und dann für euch posten wollte 😉
 
Ich hoffe, dass euch diese neue Schwerpunktlegung gefällt und natürlich dass alles so klappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Für den Anfang wünsche ich mir sehr, dass ihr insbesondere meinem neuen Blog Caro KüchenVee eine Chance gebt, denn da stecke ich zurzeit einiges an Arbeit rein 😊
Also, klickt euch mal durch, viel Spaß,

Eure
 

Pause [die], Unterbrechung einer Tätigkeit - hier ist erstmal Sendepause!

Ihr habt es wohl schon gemerkt, jetzt sage ich es aber nochmal, damit es auch erstmal klar ist: Hier ist zurzeit Pause.
Ich weiß, Blogpausen sind kontraproduktiv, was Klicks, Leser, Bekanntheit und so weiter angeht, ich sehe das ja selber. Andererseits weiß ich aber auch, dass mein Blog diese Pause zurzeit braucht, oder dass ich eine Pause vom Bloggen brauche. 

Das hat verschiedene Gründe:

1.      Ich mache gerade Abitur.
Natürlich werden bestimmt einige kommen und sagen, dass das ja gar nicht so anstrengend und zeitintensiv ist, da erlebe ich selbst aber das Gegenteil. Vor mir liegen noch zwei schriftliche und zwei mündliche Prüfungen und für alle habe ich noch einiges zu lernen. Für die schriftlichen Prüfungen sind da die Osterferien angedacht, das führt aber schon zum zweiten Grund…

2.      Ich fahre in den Urlaub.
Erstmal wird natürlich in den Ferien gelernt, dann bin ich aber auch noch eine Woche weg. Wohin? Verrate ich noch nicht 😉
3.      Ich trainiere für einen Halbmarathon.
Jaja, ich weiß, Prioritäten. Aber ich kann Laufen nun mal besser mit Lernen verbinden als Bloggen, deswegen geht auch das zurzeit vor. Außerdem ist der Halbmarathon auch erst Mitte Mai, bis dahin bin ich dreimal die Woche mindestens unterwegs. 

4.      Ich brauche Ideen.
Natürlich habe ich einige Ideen, aber die alle umzusetzen, kostet Zeit. Über die Ideen zu Bloggen sogar noch mehr. Also sammle ich jetzt erstmal, bereite Posts vor und dafür nutze ich die Pausenzeit dann produktiv. 

5.      Ich arbeite.
Dann ist da noch mein Nebenjob, relativ flexibel, aber vorhanden. Für meine Pläne nach dem Abitur ist der notwendig und es macht mir auch Spaß, aber so ein Job stiehlt dann schnell die Zeit.

Ihr seht, ich mache nicht unbegründet Pause. Deswegen hoffe ich, ihr versteht mich auch! Weil sowieso eine Umstrukturierung des Blogs geplant ist, werde ich mich hier wohl gegen Anfang Mai wieder melden, bis dahin: VERGESST MICH NICHT 😃
 
Eure
 

Buchempfehlung: Wo bitte geht´s zum Meer? - für Anfänger und fortgeschrittene Kreuzfahrer



Ein riesiges Schiff, so groß wie eine Kleinstadt mit ebensovielen Menschen, Geschäften, Restaurants, Pools, Saunen und so weiter – Kreuzfahrtschiffe sind wahre Ozeanriesen, die für die Mitfahrer einiges zu bieten haben. Ich selbst habe noch keine Kreuzfahrt gemacht, habe mich aber schon immer gefragt, wie das so wäre.
Das letzte Mal, als ich ein wirklich großes Kreuzfahrtschiff gesehen habe, war in Norwegen am Geirangerfjord. Ich saß im Hotel mit direktem Blick über den Fjord als ein großes Schiff langsam in den Hafen hineinfuhr… 


Und genau dann könnte der Blickwinkel gespiegelt sein, denn Bettina Querfurths Ratgeber-Roman „Wo bitte geht´s zum Meer? – Was es wirklich heißt, eine Kreuzfahrt zu machen“, beginnt mit fast derselben Situation, nur eben aus Sicht eines Kreuzfahrers. Die Einfahrt in den norwegischen Geirangerfjord mit Griegs Morgenstimmung, dem Blick auf die wunderschöne Landschaft und der frischen Brise um die Nase. 

Bettina Querfurth berichtet von ihren eigenen Erfahrungen als Kreuzfahrerin, allerdings nicht unverständlich, sondern in einer Art, die sowohl für Anfänger geeignet ist, als auch für solche, die nach lustigen Anekdoten suchen, die sie vielleicht selbst auch schon erlebt haben. Das zeigt auch schon, dass es sich hier um keinen reinen Ratgeber, aber auch um keinen reinen Roman handelt, deswegen habe ich einfach mal die Kategorie (gibt es die überhaupt? 😃 ) Ratgeber-Roman gewählt.
Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist die passende Gliederung des Buches. Es geht damit los, dass Bettina Querfurth erzählt, wie sie Kreuzfahrten kennen und lieben gelernt hat, dann gibt es einen -sehr witzigen!- Einschiffungstest, gefolgt von zahlreichen Anekdoten, kleineren Tipps und schließlich wieder dem Weg von Bord. Der rote Faden ist perfekt gespannt und die Kapitel haben auch eine praktische Ordnung, denn am Ende eines jeden Abschnitts gibt es „Rettungsringe“ für Kreuzfahrt-Anfänger mit praktischen Hinweisen, Beruhigungen oder einfach lustigen Tipps. 

Es ist wirklich unterhaltsam, „Wo bitte geht´s zum Meer“ zu lesen und gleichzeitig auch noch etwas über Kreuzfahrten zu lernen, denn es ist wirklich kein trockener Stoff, den Bettina Querfurth geschrieben hat, sondern ein durch und durch lustiger Ratgeber-Roman!
Ob ich jetzt irgendwann mal auf ein richtiges Kreuzfahrtschiff gehen möchte, weiß ich zwar immer noch nicht genau, allerdings habe ich jetzt auf jeden Fall ein paar Argumente dafür und dagegen. 

Wenn ihr selbst auch noch unsicher seid, was Kreuzfahrten betrifft oder auch wenn ihr schon oft eine gemacht habt und euch in der Kreuzfahrt-Stereotypen-Liste wiederfinden oder auch ein wenig „Kreuzfahrtkauderwelsch“ lernen wollt, ist „Wo bitte geht´s zum Meer“ von Bettina Querfurth goldrichtig für euch! Das Buch ist übrigens im Diana Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 14,99€. 

Viel Spaß beim Lesen,
Eure

 

Upcyling-Traumfänger : alte CDs gegen Albträume

Ich habe Albträume. Jede Nacht gegen vier Uhr wache ich davon auf. Ich weiß nicht, wann und wie es angefangen hat, aber in letzter Zeit habe ich ständig Albträume.
Ob Baldriansaft, Bachblüten oder Pfefferminzöl – ich habe da schon so einiges ausprobiert… Jedenfalls bin ich nun in der Situation, alles auszuprobieren, was nur helfen könnte. Und so hatte ich dann die Idee, zusätzlich zu meinem kleinen Traumfänger, noch einen größeren zu basteln. Weil ich auch noch einige alte CDs rumliegen hatte, habe ich die kurzerhand benutzt und herausgekommen ist dieser glitzernde, Häkel-Traumfänger.


Ein Traumfänger ist eigentlich ein Ring mit Netz in der Mitte, der mit heiligen Gegenständen behängt wurde. Erfunden haben das die Indianer. Hinter dem Traumfänger liegt der Gedanke, dass die guten Träume durch das Netz hindurch fliegen können, die schlechten aber gefangen werden und in der Sonne verschwinden. Soweit zur ersten Theorie. Die zweite Möglichkeit ist, dass die guten Träume über die Federn zum Träumenden geleitet werden. 

Ich habe einfach beide Theorien benutzt und ein Häkel-Netz gehäkelt, das in der Mitte ein Loch hat und dann auch noch Federn rangehängt, allerdings keine echten, sondern bunte Kunstfedern.
Die Häkeldeckchen habe ich ziemlich frei Hand gehäkelt, deswegen kann ich euch leider auch keine Anleitung geben. Grundsätzlich habe ich beim Häkeln aber immer darauf geachtet, große Maschen zu benutzten und große Muster zu häkeln, also viele Luftmaschenketten, Stäbchen etc. Dadurch entsteht dann das „Netz“ des Traumfängers. 


Damit ihr die CD wirklich umschließen könnt, müsst ihr das Häkelstück zweimal machen und dann die CD damit umnähen. Am besten häkelt ihr es etwas kleiner als die CD ist, damit ihr das Netz auch spannen könnt. 


Als nächstes überlegt ihr euch, was ihr an den Traumfänger dranhängen wollt. Bei mir sind das zwei geflochtene Bänder und drei Fäden mit Federn dran geworden. Wer mag, kann auch noch Perlen oder andere Dinge dranhängen. 


Der Traumfänger baumelt jetzt über meinem Bett, die letzte Nacht habe ich ohne Albträume überstanden, mal sehen, ob das am Traumfänger lag 😉 


Und wer keinen Traumfänger braucht, kann ihn natürlich auch z.B. ans Fenster hängen, da reflektiert die CD dann sehr schön und man kann bunte Regenbogenstreifen sehen ^^
Viel Spaß beim Nachbasteln, 

Eure