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Simpler Brownie - schnell und lecker *vegan*

Schokoladig, Saftig, Süß – das beschreibt Brownies wohl am besten! Ich habe letztens zum allerersten Mal vegane Brownies gebacken und bin ziemlich zufrieden, was dabei rausgekommen ist!
Ich bin zwar eigentlich nicht so ein Fan von mega-schokoladigen Kuchen, aber diese veganen Brownies fand ich toll ^^ 


Weil ich in Eile war und außerdem keine Brownie-Backform besitze, habe ich ein wenig improvisiert, aber überraschenderweise ist ja ein leckerer Brownie rasugekommen ;) Falls ihr die Brownies nachbacken wollt, solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, gegebenenfalls noch mehr Flüssigkeit hinzuzufügen, je nachdem wie saftig ihr den Teig mögt!


Für eine Auflaufform ca. 20*30 cm braucht ihr:
500 g Mehl (ich habe Weizen- und Dinkelmehl gemischt)
300 g Zucker
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
500 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch)
1 Schuss Sprudelwasser
7 El Backkakao
3 El Öl
30 g Schokotröpfchen Zartbitter 


Zuerst vermischt ihr die trockenen Zutaten, also Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Kakaopulver miteinander. Ich mache das immer mit einem Schneebesen. Dann gebt ihr das Öl dazu und rührt es gut unter. Als nächstes gießt ihr langsam die Sojamilch dazu und rührt schön weiter, aber immer nur mit dem Schneebesen!
Das könnte jetzt eine Weile dauern, weil sich erst Klümpchen bilden, aber irgendwann wird alles dann zu einer homogenen Masse. Jetzt gebt ihr das Sprudelwasser hinzu und verrührt alles nochmal gut.
Wer jetzt mag, gibt von den Schokotröpfchen schon 15g in den Teig (oder mehr!) und rührt sie vorsichtig unter.
Dann gebt ihr den Teig in eure Backform. Ich habe meine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt, weil sie nach unten hin enger wurde und ich den fertigen Brownie auf jeden Fall da auch rausbekommen wollte. Wenn ihr aber eine normale Form habt, könnt ihr die auch einfach nur einfetten.
Ihr verteilt den Teig gleichmäßig und bestreut ihn dann mit den restlichen Schokotröpfchen. 

Jetzt müssen eure Brownies im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Nicht länger, sonst sind sie nicht mehr so schön saftig! Guckt am besten zwischendurch immer nach, wie der Brownie aussieht und macht die Stäbchenprobe ;)


Der Brownie schmeckt bestimmt super mit (veganem) Vanilleeis, ich habe ihn mit Kokosjoghurt probiert und das war riiichtig lecker ;)  

Viel Spaß beim Nachbacken,
Eure






Mega-Fluffiger Mohn-Swirl-Kuchen *vegan*


Ganz ehrlich: so einen fluffigen Kuchen habe ich noch NIE gegessen! Sonst ist Kuchen ja immer entweder sandig, saftig oder pappig, aber der hier… MEGA-FLUFFIG!!!


Eigentlich wollte ich nur ein neues Rezept ausprobieren und habe bei Chefkoch ein bisschen rumgesucht. Weil ich aber keinen Rührteig gefunden, der vegan war UND lecker klang, habe ich einfach selber einen Teig improvisiert und rausgekommen ist der fluffigste Kuchen, den ich je gegessen habe!
Weil ich zurzeit eine dezente Mohn-Sucht habe :D (Nein, wirklich, ich mag zurzeit alles, wo Mohn drin ist total gerne), habe ich natürlich auch Mohn reingetan und herausgekommen ist der Kuchen hier.


Superfluffiger Mohn-Swirl-Kuchen für eine 30cm Kastenform:

260 g Mehl
1 Paket Backpulver
150 g Sojamilch (für Nicht-Veganer einfach normale Milch)
135 g Margarine
80 g Zucker
20 g Mohn
1 Eiersatz (oder ein Ei für Nicht-Veganer)
Schokotröpfchen nach Geschmack

Zuerst rührt ihr den Eiersatz (bei mir 2 El Sojamilch mit 1 El Wasser) an und stellt ihn zur Seite. Dann schlagt ihr die Margarine und den Zucker mit dem Handrührgerät auf. Wer gerne süßen Kuchen mag, sollte auf jeden Fall mehr Zucker nehmen!!
Dann gebt ihr den Eiersatz dazu und rührt auch gleich schon Mehl und Backpulver dazu. Jetzt ist der Teig ziemlich krümelig, deswegen kommt dann die Sojamilch rein.
Jetzt teilt ihr den Teig und gebt ca. 2/3 in die mit Margarine eingefettete Backform und verstreicht den Teig gleichmäßig auf dem Boden.
Zu dem restlichen Teig gebt ihr den Mohn und die Schokotröpfchen und noch einen Schuss (ca. 1 EL) Sprudelwasser dazu und rührt alles nochmal gut durch. Dann verteilt ihr den Mohn-Teig auch in der Backform.
Für den Mohn-Swirl nehmt ihr eine Gabel und marmoriert die beiden Teige miteinander. Dafür stecht ihr die Gabel in den Teig und dreht sie einmal herum, das macht ihr überall, damit die Verteilung möglichst gleichmäßig ist.


Jetzt muss der Kuchen bei 180° Ober-Unter-Hitze ca. 50 Minuten backen. Macht zwischendurch immer mal die Stäbchenprobe und guckt nach der Bräunung!

Und wer jetzt sagt, es gibt noch fluffigeren, veganen Kuchen, der gibt mir bitte das Rezept :D
Viel Spaß beim Nachbacken,

Eure





Nudeln Bolognese *vegan*


Ich liebe Nudeln. Außer Spaghetti, weil die irgendwie so kompliziert zu essen sind. Deswegen gab es bei mir am Wochenende auch keine Spaghetti Bolognese, sondern Fussilli Bolognese. Das kann aber jeder selbst entscheiden, deswegen habe ich das Rezept einfach Nudeln Bolognese genannt :D
Für die Bolognese-Sauce habe ich übrigens das Veggie-Hackfleisch von Lidl benutzt. Weil ich nicht allzu viel Zeit hatte, ist die Sauce ganz einfach zu machen und schmeckt aber trotzdem sehr gut.
Bevor ihr aber die Sauce macht, kocht ihr erstmal das Wasser auf, tut die Nudeln rein und kocht sie so weich wie ihr es mögt. 


Für die Sauce braucht ihr:
1 Paket Frische Champignons (optional)
1 Paket Veggie-Hackfleisch (200g)
1 Paket passierte Tomaten (500g)
1 El Tomatenmark
Gewürze (Chili, Paprika)
Kräuter (Basilikum, Petersilie)

Zuerst bratet ihr das Veggie-Hack an und gebt die Champignons dazu. Wenn alles rund 6 Minuten angebraten ist, löscht ihr das ganze mit den passierten Tomaten ab, gebt das Tomatenmark, die Gewürze und Kräuter dazu und lasst alles bei niedriger Hitze noch ca 5 Minuten köcheln. Wer mag kann später noch Sojasahne (ich habe Reiscuisine genommen) unterrühren, dann schmeckt es etwas milder. Zum Schluss alles mit den Nudeln anrichten, Kräuter darüber und wer mag mit Hefeflocken bestreuen. 


Die Bolognese-Sauce eignet sich übrigens auch super zu Reis!
Viel Spaß beim Nachkochen,
Eure





Erdbeer-Mohn-Torte - meine vegane Weihnachtstorte

Erstmal wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein paar schöne Stunden! Ich hoffe ihr genießt Weihnachten in vollen Zügen!
Ich habe gestern für ein perfektes Fest noch eine perfekte (vegane) Erdbeer-Mohn-Torte gebacken!
Normalerweise gab es an Weihnachten immer Marzipantorte für mich, ABER da ist Sahne drin. Und Ei. Also habe ich nach einer Alternative gesucht und dann gestern ganz spontan diese kleine, wundervolle Torte gebacken.
Sie besteht aus einem Biskuitboden und Füllung.


Ihr braucht:
Für den Biskuitboden:
70 g Zucker
10 g Agavendicksaft
3 El Öl
½ Pck Vanillezucker
112 g Mehl
2 Tl Backpulver

Für die Füllung (habe ich ein wenig improvisiert, die Angaben sind nur Richtwerte)
600 g Erdbeeren (TK)
1 Pck Vanillepuddingpulver
ca. 250 ml Hafermilch
1 ½ El Mohn
1 Tl Johannisbrotkernmehl

Für die „Sahne“
1 Pck (200ml) Schlagcreme
2 El pürierte Erdbeeren
½ Tl Johannisbrotkernmehl


Zuerst backt ihr den Biskuitboden. Dafür verrührt ihr zuerst Zucker, Agavendicksaft, Vanillezucker und Öl und gebt danach Mehl und Backpulver dazu. Es muss ein glatter, luftiger Teig entstehen.
Den backt ihr in einer kleinen eingefetteten Springform bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten. Macht zwischendurch mal die Stäbchenprobe, wenn nichts mehr hängen bleibt, ist der Boden fertig. Wenn er ausgekühlt ist, schneidet ihr ihn einmal in der Mitte durch.

Während ihr den Biskuit backt könnt ihr schon die Füllung vorbereiten. Zuerst müssen die Erdbeeren sehr fein püriert werden, das habe ich mit der Küchenmaschine gemacht. Die pürierten Erdbeeren gebt ihr mit dem Vanillepuddingpulver, dem Johannisbrotkernmehl und ca. 100 ml Hafermilch in einen kleinen Topf und kocht alles auf. Wenn es beginnt, anzudicken gebt ihr den Rest der Hafermilch dazu und rührt auch den Mohn unter. Wenn die Masse richtig fest wird, verteilt ihr etwas mehr als die Hälfte davon auf dem unteren Tortenboden, wartet bis sie abkühlt und legt dann den oberen Tortenboden drauf. Dann verteilt ihr bis auf ca. 2 El den Rest der Füllung auf dem oberen Tortenboden.
Für die Sahne schlagt ihr die Schlagcreme steif und gebt dabei das Johannisbrotkernmehl dazu. Wenn sie steif ist, rührt ihr noch die pürierten Erdbeeren unter. Diese Sahne verteilt ihr gleichmäßig um die ganze Torte herum. Es ist ziemlich viel Sahne, wer mag, kann vorher auch noch etwas in die Mitte für die Füllung nehmen. Ansonsten einfach gleichmäßig verteilen.
Zum Verzieren habe ich noch einige Reste von der Füllung oben raufgetropft, darauf dann nochmal Sahne und alles mit ein wenig Mohn bestreut.


Am besten schmeckt die Torte, wenn ihr sie über Nacht durchziehen lasst, wer jetzt aber noch schnell etwas für abends braucht, wird es wohl auch noch rechtzeitig schaffen ;)

Viel Spaß beim Nachbacken und FROHE WEIHNACHTEN,
Eure





Zimtsterne *vegan* - zimtig, nussig, weihnachtlich

Herzen, Tannenbäume und Sterne – bei uns zuhause werden Weihnachtskekse in allen möglichen Formen (und Farben :D) gebacken, so waren heute dann mal Zimtsterne dran. Natürlich wieder als vegane Variante. Das Rezept habe ich schon ein paarmal im Internet gefunden, zum Beispiel bei Chefkoch oder bei Peta. Ich habe noch nie vegane Zimtsterne gebacken, deswegen war ich echt überrascht, wie gut die Kekse schmecken. Und, mal ehrlich: sie schmecken doch noch viel besser, wenn man weiß, dass dafür keine männlichen Küken geschreddert wurden ;)


Außerdem kann man den Teig dann auch bedenkenlos pur essen, weil ja auch auf jeden Fall keine Salmonellen drin sind.
Aber selbst wenn man nicht Veganer ist (oder sich einfach nur vegan ernährt), schmecken diese Zimtsterne natürlich super!


Für die Zimtsterne braucht ihr:

200 g gemahlene Haselnüsse
150 g gemahlene Mandeln
200 g Puderzucker
2 El     Zimtpulver
1 El     Zitronensaft
8 El     Wasser
Für den Guss braucht ihr:
Puderzucker
Mineralwasser

Zuerst vermischt ihr die Haselnüsse, die Mandeln, den Puderzucker und das Zimtpulver, dass die Mischung gleichmäßig ist. Dann gebt ihr den Esslöffel Zitronensaft und das Wasser dazu. Jetzt rührt ihr (am besten mit einem Esslöffel) den Teig so lange durch, bis er sich so gut vermischt hat, dass ihr kneten müsst. Das macht ihr auch, aber nicht zu lange, weil der Teig ziemlich stark klebt. Damit ihr Kekse ausstechen könnt, lagert ihr den Teig am besten über Nacht im Kühlschrank. Wenn es wirklich eilt, reicht aber auch eine Stunde.
Zum Ausrollen legt ihr zwischen den Teig und das Nudelholz etwas Klarsichtfolie, dann klebt euch der Teig nicht am Holz fest. Ihr braucht aber trotzdem einiges an Mehl für die Arbeitsfläche, weil der Teig sehr klebrig ist. 


Aus dem ca. 0,7 cm dicken Teig stecht ihr Sterne aus, legt diese auf ein Backblech und backt sie bei 230°C Umluft ca. 4 Minuten. Behaltet die Kekse am besten dauerhaft im Auge, als ich einmal weggeschaut habe, sind bei meinen Keksen die Sternspitzen teilweise verbrannt.
Für den Guss auf den Keksen vermischt ihr Puderzucker mit Mineralwasser so, dass ihr den Guss gerade noch auf die Kekse streichen könnt. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch Zimtpulver in den Guss hineingeben, das habe ich aber nicht gemacht, damit er schön weiß bleibt. 


Jetzt müsst ihr die Kekse nur noch trocknen lassen und dann genießen.

Viel Spaß beim Nachbacken,
Eure

Blogventskalender 2016 - Türchen Nummer 2 : Schoko-Dattel-Weihnachtspralinen (vegan, zuckerfrei, raw)

Einen tollen zweiten Dezember euch allen!
Heute bin ich mal besonders pünktlich, weil dieser Post hier nämlich hinter dem Türchen Nummer 2 vom Blogventskalender 2016 versteckt ist!! Wir haben uns als 24 Blogger zusammengefunden, und für euch exklusiv einen vielseitigen Adventskalender zusammengestellt. Auf diese Grafik hier könnt ihr raufklicken, und ihr gelangt jeden Tag zu dem Blog, der den Post für den jeweiligen Tag macht. Jeden Morgen um 6 Uhr findet ihr dann Rezepte, Bastelanleitungen, hilfreiche Tipps und und und…
Tja, und ich bin nunmal heute dran.

blogventskalender

Und hinter meinem Türchen hat sich etwas ganz Tolles versteckt: Schoko-Dattel-Weihnachtspralinen! (Die sind übrigens sogar vegan, roh und ohne Zucker!)


Das Rezept habe ich mehr oder weniger gemacht, als ich eigentlich Rohkostriegel machen wollte (was damit auch hervorragend geht) und ich mir dachte, dass sich daraus ja auch diese Tollen, total trendigen Engergie-Kugeln machen lassen. Also habe ich einfach mal ein paar Zutaten zusammengeworfen, weihnachtliche Gewürze dazugemixt und fertig waren diese wunderbaren Schoko-Dattel-Pralinen. Wegen der Gewürze sind es übrigens Weihnachtspralinen ;) Die Pralinen eignen sich sehr gut zum Verschenken als kleine, gesunde Aufmerksamkeit aber schmecken natürlich auch einfach als leckerer Snack zwischendurch.
Ich habe aus diesem Rezept übrigens 17 Kugeln rausbekommen (eine ist auf dem Foto schon aufgegessen :D), ihr könnt aber natürlich auch mit der Größe variieren und bekommt dann mehr oder weniger Kugeln raus.

Ihr braucht:
80 g Cashewkerne (Mandeln gehen auch)
130 g Datteln
10 g Sultaninen
2 El Kakaopulver
1 Msp Lebkuchengewürz
½ Tl Zimt
Toppings: gehackte Haselnüsse, Kokosraspeln, Sesam, Kakaopulver, …

Für das Rezept braucht ihr auf jeden Fall einen Mixer, im Zweifelsfall könnte ich mir vorstellen, dass es mit einem Pürierstab funktionieren könnte, aber keine Garantie dafür ;)
Zuerst gebt ihr die Cashewkerne in den Mixer und mixt sie so lange, bis sie zu einem cremigen Mus werden. Das kann eine Weile dauern und zuerst ist die Konsistenz auch eher mehlig, aber später wird es wirklich zu einer schönen Creme!
Dann gebt ihr alle restlichen Zutaten dazu und mixt alles gründlich durch, bis eine nahezu homogene Masse entsteht. Übrigens, wer es lieber crunchy mag, der mixt die Cashews nicht so lange ;)
Jetzt versucht ihr, die Masse aus dem Mixbehälter rauszubekommen. Das ist wirklich ernstgemeint, weil es manchmal echt kleben kann :D Wenn ihr das geschafft habt, füllt ihr die Masse am besten in eine kleine Schüssel und nehmt immer mit einem Teelöffel etwas davon ab. Dann rollt ihr aus diesem Bisschen mit euren Händen eine Kugel. Falls die Masse sehr stark kleben sollte, könnt ihr eure Hände ein wenig anfeuchten, dann geht es einfacher und klebt nicht so sehr.

Für den Extra-Crunch und einen tollen Geschmack würde ich die Kugeln jetzt noch in verschiedenen Toppings wälzen. Dafür habe ich einfach immer ein wenig von dem jeweiligen Topping auf einen Teller gestreut und die Kugel darin herumgerollt. Hier ist eurem Geschmack übrigens die freie Wahl überlassen. Ich habe als Toppings Kokosraspeln, gehackte Haselnüsse und Sesam verwendet, es geht aber z.B. auch Kakaopulver, Matchapulver, gehackte Mandeln, Schokoraspeln und und und… Wie gesagt, da könnt ihr euch richtig austoben.

Habt ihr die Toppings erledigt, kommen die Kugeln erstmal in den Kühlschrank. Eine Kühlzeit von ca. 1 Stunde bis zum ersten Konsum ist ideal, ihr könnt aber natürlich auch schon vorher naschen. Grundsätzlich würde ich übrigens noch empfehlen, die Kugeln auch dauerhaft im Kühlschrank aufzubewahren, dann sind sie länger haltbar. Wie lange kann ich nicht sagen, weil sie bei mir nie länger als drei Tage nicht aufgegessen wurden :D
Wenn ihr die Kugeln verschenken wollt, wäre es eine lustige Idee, z.B. solche Mini-Weihnachtskugeln an die Verpackung mit ranzuhängen, weil sie ungefähr die gleiche Größe haben :D Ansonsten würde ich z.B. eine kleine, selbstgemachte, Schachtel, eine kleine Tüte oder eine Dose als Verpackung empfehlen.

Falls ihr noch Ideen für kreative Toppings habt, lasst es mich wissen. Ansonsten, klickt am besten jeden Tag rein, damit ihr kein Türchen verpasst ;)
Eure



Aufmerksamkeits-November: Rezept - Vegane Schokokekse in drei Varianten

Endlich bin ich hier wieder aktiv! Nach einem kaputten Computer, einer herumzickenden Speicherkarte und viel Stress kommt nun wieder ein neuer Post. Ich werde jetzt auch wieder regelmäßiger posten, vor allem, weil ich jetzt natürlich in der kommenden Vorweihnachtszeit ganz viele tolle Ideen für euch parat habe ;)
Was mich in den letzten Wochen beschäftigt hat, ist das Thema „responsible lifestyle“ oder zu Deutsch: ein verantwortungsvoller Lebensstil.
Es werden in Deutschland jährlich Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, oft auch Dinge, die noch nicht abgelaufen sind oder teilweise sogar ungeöffnete Lebensmittel. Damit meine ich nicht die Supermärkte, die ihre Lebensmittel nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum aus dem Regal sortieren, sondern die Verbraucher, dich und mich.
Auch ich kaufe gerne Lebensmittel ein, wenn sie günstig sind auch mal eine Packung mehr und wenn mir das Produkt nicht mehr schmeckt, bleibt die Packung im Schrank stehen. Und der Schrank füllt sich dann und füllt sich, neue Dinge werden gekauft und die alten vergessen.
Jedenfalls stand ich vor einigen Tagen vor ebendiesem Schrank und dachte mir „so kann das nicht weitergehen“. Es geht einfach nicht, dass da eine drei Jahre lang abgelaufene Fertigmischung für Gemüsebratlinge neben drei Paketen zwei Jahre abgelaufenem Maisgrieß steht. Und das sind nur einige der Beispiele.
An dieser Stelle war für mich aber klar: ich möchte diese Lebensmittel nicht wegschmeißen. Für mich heißt „Mindestens haltbar bis“ nämlich nicht „garantiert tödlich ab“!! Das trifft natürlich nicht auf alle Lebensmittel zu, aber grundsätzlich ist ein Großteil der Lebensmittel deutlich länger haltbar als das Mindesthaltbarkeitsdatum verspricht. Deswegen halte ich mich eher an meine Sinne: Nachschauen, ob Schimmel zu sehen ist, Riechen ob es vergoren/vergammelt riecht und anfassen, ob es matschig/krümelig etc. ist.
Also habe ich kurzerhand den gesamten Schrank ausgeräumt und alle Lebensmittel nach Haltbarkeit sortiert. Als nächstes habe ich dann aufgelistet, was so alles abgelaufen ist und verbraucht werden muss und mir dann ein paar Gerichte aus ebendiesen Lebensmitteln rausgesucht oder ausgedacht.
Tja, und eines davon sind diese tollen veganen Schokokekse in drei Varianten. 


Das Grundrezept habe ich irgendwann einmal bei Chefkoch gesehen, nach meinem Geschmack angepasst und in mein Kochbuch übertragen. Und irgendwie hatte ich dann auf meiner Zu-verbrauchen-Liste einige der Zutaten, die ich auch für die Kekse brauche.


Hier ist erstmal das Grundrezept:
100 g Mehl
55 g Haferflocken (fein)
1 Tl Backpulver
50 g Kakaopulver
90 g Zuckerrübensirup
55 g Sonnenblumenöl
3 El Sojamehl mit 3 El Wasser verrührt (alternativ gehen auch 3 El Apfelmus)
50 g Sojamilch
Extrazutaten nach Belieben (gehackte Haselnüsse, Kokosraspel, Zartbitter-Schokotropfen)

  1. Sojamehl und Wasser in einer kleinen Schüssel mit einem Löffel verrühren
  2. Öl, Zuckerrübensirup und Kakaopulver in einer anderen Schüssel vermischen, die Sojamehlmischung dazugeben
  3. Alles verrühren und vorsichtig die Milch dazugeben
  4. Mehl, Backpulver und Haferflocken dazugeben und alles ordentlich mixen
  5. Extrazutaten hinzufügen und untermixen
Zu Punkt 5 sollte man anmerken, dass ich erst den Grundteig zubereitet habe und dann in drei Teile geteilt habe. Zu dem einen habe ich 10 g Zartbitter-Schokotropfen von Puda, zu dem anderen 10 g Kokosraspel von Trader Joe´s und zu dem dritten Teigteil 10 g gehackte Haselnüsse von Edeka hinzugegeben. 


  1.  Aus dem Teig Bällchen in der gewünschten Größe rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  2. Teigkugeln mit einer ggf. bemehlten Gabel plattdrücken
  3. Ca. 12 Minuten bei 180°C Umluft backen (unbedingt im Auge behalten, Dauer variiert je nach Ofen und Dicke eurer Kekse!!)

Am besten schmecken die Schokokekse mit einem Glas Hafermilch oder einer Tasse Kaffee ;)
Und das allerwichtigste: obwohl die Kokosraspeln 1,5 Jahre, das Sojamehl 7 Monate, die gehackten Haselnüsse 2 Jahre und der Zuckerrübensirup 3,5 Jahre über ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum sind, schmecken die Kekse total lecker und super schokoladig.
Ich möchte jetzt in den letzten zwei November-Wochen noch ein paar Posts zum Thema Aufmerksamkeit (und zwar nicht nur was die Ernährung betrifft!) veröffentlichen, ich hoffe es gefällt euch, auch mal so etwas zu lesen ;)
Falls es euch interessiert, poste ich auch gerne noch einmal eine Liste mit dem Speiseplan, den ich für diese Woche gemacht habe, inklusive der Liste mit den Lebensmitteln, die ich noch verbrauchen will.

Viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht ja auch mit frischen Zutaten wünscht eure






Gastbeitrag: Herbstliche Apfel-Cremesuppe *vegan*


Hallo an Alle! Heute habe ich – Ines vom Blog SixSights – die Ehre euch eines meiner liebsten Rezepte für die kühlere Jahreszeit hier bei Sophie’s Sofa vorzustellen. Auf SixSights geht es hauptsächlich um Rezepte, Beautyartikel und Reiseberichte. Es würde mich freuen, wenn ihr mal vorbeischaut.


Aber jetzt geht’s erstmal los mit dem Rezept! 

Folgendes benötigt ihr:

-          1 Sellerieknolle
-          1 Schalotte
-          1 haselnussgroßes Stück Ingwer
-          2 EL Öl
-          1 TL Currypulver
-          1 Msp. Safranpulver
-          ¼ L Gemüsebrühe
-          1 Säuerlicher Apfel (ich nehme am liebsten Boskop)
-          1 Zitrone
-          2 Scheiben Toastbrot
-          2EL Sojasahne
-          Salz & Pfeffer

Und so bereitet ihr die Suppe zu:

Zuerst putzt, schält und würfelt ihr den Sellerie, die Schalotte und den Ingwer. Anschließend erhitzt ihr das Öl in einem Topf und dünstet darin die Schalotten und den Ingwer an. Sind diese glasig geworden könnt ihr den Sellerie, das Currypulver und das Safranpulver dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das lasst ihr jetzt für ca. 30min köcheln – bis der Sellerie weich geworden ist.
Inzwischen könnt ihr den Apfel halbieren, entkernen und schälen. Das Fruchtfleisch beträufelt ihr mit etwas Zitronensaft und stellt ihn beiseite. Vom Toast müsst ihr die Rinde abschneiden und ihn in lauwarmem Wasser einweichen.
Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit drückt ihr den Toast aus und gebt ihn mit dem Apfel zur Suppe hinzu. Zum Schluss püriert ihr alles noch mit einem Stabmixer, gebt die Sojasahne hinzu und könnt nach Belieben mit Salz und Pfeffer nach würzen.
Jetzt könnt ihr schon anrichten! Wer die Suppe noch etwas dekorieren mag, kann noch Selleriechips vorbereiten. Dafür einfach von der Knolle dünne Scheiben abschneiden und kurz in Öl knusprig frittieren – mit Salz bestreuen und schmecken lassen :)


Ich hoffe euch gefällt mein Rezept und ihr habt Spaß beim Nachkochen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank, an die liebe Sophie. Von ihr wird es auch bald einen Post bei uns auf dem Blog geben – das Thema wird aber noch nicht verraten ;)

Liebe Grüße

Ines

Zitronenwasser - Frischekick im Sommer



Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Sommer so ziemlich meine liebste Jahreszeit ist? Frühling mag ich zwar auch sehr gerne, aber Sommer ist dann einfach schöner, weil es wärmer und sonniger und heller und einfach... sommerlicher ist.
Deswegen habe ich mich auch sehr über die letzten Tage hier in Schleswig-Holstein gefreut, weil wir einfach immer über 22 Grad und Sonne hatten.
Bei solchem Wetter brauche ich dann schon mal eine kleine Abkühlung und viel Wasser, damit ich keinen Sonnenstich bekomme.
Immer nur Wasser trinken wird aber irgendwie auf die Dauer langweilig. Und weil ich mir gerade am Donnerstag ein paar neue Gläser gekauft habe (bei depot), dachte ich, kann ich mal etwas Neues ausprobieren.


Ich habe mir nämlich so ein „Infused Water“ oder auch „Detox Wasser“ oder einfach Zitronenwasser, wie ich es nenne, gemacht. Wie einige andere Trends auch habe ich das hier auf Instagram zum ersten Mal gesehen, allerdings ohne Rezept. Ich habe lange Zeit gesucht, aber nichts wirklich gutes gefunden und so dann einfach mal selbst dieses Wasser mit Geschmack ausprobiert.

Für ein Glas, das ihr ca. 4mal wieder aufgießen könnt, braucht ihr:

- 300 ml Wasser
- 2 Scheiben Zitrone oder Limette
- 4 Blätter Minze oder Zitronenmelisse


Wichtig für die Zutaten ist, dass es Bio-Zitronen sind, die nicht gespritzt und deren Schale nicht behandelt ist, weil ihr die Scheiben einfach so abschneidet und nichts reinigt. Die Minze oder Zitronenmelisse sollte am besten frisch aus dem Garten kommen und das Wasser schmeckt am leckersten gekühlt.
Die Zubereitung eines solchen Getränks ist sehr einfach. Zuerst schneidet ihr die Zitrone oder Limette in Scheiben, halbiert die Minzeblätter und gießt dann alles mit dem Wasser auf. Das Glas stellt ihr dann für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank zum durchziehen. Dann ist es auch schon fertig.
Wenn ihr ausgetrunken habt, müsst ihr die Zitrone und Minze nicht wegschmeißen, sondern könnt bis zu viermal neu wieder Wasser darüber gießen und alles nochmal kurz durchziehen lassen.
Ich finde solche Getränke sind eine tolle Alternative zu Limonade, die viel Zucker enthält und Wasser, das auf die Dauer langweilig schmeckt. Als Erfrischung eignet sich so ein Getränk insbesondere im Sommer sehr gut, ansonsten regt es aber auch an und entschlackt.
Viel Spaß beim Probieren,
Eure





Chiapudding - der Superfood-Klassiker



Chiapudding: gehört hat bestimmt jeder schon einmal von diesem supermodernen, angeblich gesunden Zeug. Zahlreiche Fitness- und Lifestyle-Blogger propagieren diesen Pudding, beziehungsweise allgemein die kleinen schwarzen Samen als das Wundermittel, das Superfood schlechthin. 


Auch ich habe schon etwas länger Chiasamen im Haus und benutze sie auch wirklich gerne, was die Rezepte angeht, muss aber erstmal Routine kommen.
Chiasamen sind kleine schwarze Samen, ursprünglich aus Südamerika. Gerade wegen ihres Proteingehalts und der Omega-3-Fettsäuren sowie der Antioxidantien und weiterer Inhaltsstoffe sind sie der Geheimtipp unter den Superfoods. 
Allerdings zahlt man für die Samen auch seinen Preis. Durchschnittlich liegt der Kilo-Preis bei 11€ und kaufen konnte man sie bis vor Kurzem auch nur in ausgewählten Biomärkten und im Internet. Inzwischen haben sogar viele Supermärkte Chiasamen, sogar der kleine bei mir gegenüber hat vier verschiedene Sorten!
Zur Zubereitung von Chiasamen lässt sich ebenfalls einiges sagen. Falls die Chiasamen nur Ergänzung sein sollen, können sie in den Smoothie gestreut, über das Brot gekrümelt oder in Joghurt gerührt werden. Allerdings gibt es noch einige weitere Zubereitungsmöglichkeiten. Weit verbreitet ist der Chiapudding, den ich euch nämlich heute vorstellen möchte.

Das Prinzip ist ganz einfach: Chiasamen werden mit Flüssigkeit vermischt, ab und an gerührt und dann stehengelassen, heraus kommt ein Pudding. Die Chiasamen binden nämlich die Flüssigkeit indem sie eine „Schleimschicht“ um sich herum entwickeln. Man muss allerdings mit dem Verhältnis zwischen Samen und Flüssigkeit sehr vorsichtig sein, sonst ist der Pudding schnell zu flüssig.

Für diesen Chiapudding hier habe ich verwendet:
150 ml Reismilch
3 EL Chiasamen
1 Spritzer Agavendicksaft

Ich habe alles in ein Glas gefüllt und ordentlich geschüttelt. Dann habe ich alles in den Kühlschrank gestellt und nach ca. 10 Minuten noch einmal geschüttelt. Rühren würde es übrigens auch tun, aber da ich schon einen Deckel drauf hatte... ;) Der Pudding blieb dann über Nacht im Kühlschrank, 1 Stunde würde es notfalls aber auch tun.
Den Chiapudding habe nicht einfach so pur gegessen, sondern als To-Go-Mahlzeit auch noch mit ein paar Sachen getoppt.

Zusätzlich auf den Pudding kamen noch:
10 g gepuffter Amaranth
150 g Tropic-Frucht Mix TK, im Smoothiemaker püriert mit etwas Reismilch
20 g Karamellisierte Cashew-Kerne


Ja, das war aufwändig. Ja, ich verbringe für so etwas viel Zeit in der Küche. Aber JA es lohnt sich auch!
So könnt ihr einen gesunden und leckeren (übrigens auch veganen Snack) ganz einfach machen!


Viel Spaß beim Probieren,
Eure