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Bestickte Kronkorken-Kette - Recycling on point


Kronkorken sind so ziemlich das, was ich am meisten bei mir zuhause rumliegen habe. Und das soll schon was heißen, denn ich sammle zum Basteln so einiges. Aber Kronkorken sind so ziemlich ungeschlagen.
Zu Weihnachten habe ich schonmal versucht, einige loszuwerden, indem ich Mini-Kerzen daraus gemacht habe, aber deutlich minimiert hat sie die Zahl nicht. Das ist aber auch nicht schlimm, denn so konnte ich eine coole Recycling-Kette daraus machen!
Das ist eine bestickte Kronkorken-Kette, die eigentlich total einfach zu machen ist.



Für eine Kronkorken-Kette braucht ihr:

1 Kronkorken, am besten einen goldfarbenen
Hammer
Nagel
Goldene Farbe
Pinsel
Rote Wolle, einfädig
1 Biegering, goldfarben
1 Kette, beziehungsweise Band mit Verschluss



Zuerst muss der Kronkorken „plattgemacht“ werden. Das ist eigentlich ganz einfach. Dafür legt ihr den Kronkorken so, dass die Zacken zu euch zeigen und schlagt mit dem Hammer immer in die Mitte des Kronkorkens, sodass sich die Zacken nach außen biegen. Zwischendurch könnt ihr den Kronkorken auch mal wieder umdrehen, wichtig ist nur, dass er schön platt wird und alle Zacken nach außen zeigen. 


Als nächstes bemalt ihr den Kronkorken mit der goldenen Farbe. Bei mir ist das Acrylfarbe von IKEA, es sollte aber jede goldene Acrylfarbe funktionieren.
Ist alles getrocknet, geht es mit dem Muster weiter. Ich habe mich hier für ein Herz entschieden, weil für mich die Farbkombination rot/gold gut passt. Es kann aber natürlich jedes Motiv eurer Wahl sein. Wichtig ist nur, dass ihr das Motiv als Punktemuster aufzeichnen könnt und dass diese Punkte nicht zu eng beieinander liegen.

Habt ihr euch also entschieden, übertragt ihr die Punkte vorsichtig mit schwarzem Fineliner auf euren Kronkorken, ihr könnt aber natürlich auch einfach frei Hand mit dem Nagel die Löcher in den Kronkorken schlagen.

 
Jetzt kann es passieren, jedenfalls war es bei mir so, dass dabei Farbe wieder abplatzt. Die malt ihr dann einfach nochmal nach und lasst alles wieder trocknen.
Für das Muster nehmt ihr dann das Stickgarn, beziehungsweise die Wolle zur Hand. Ich habe die rote Schachenmayr Catania benutz und das vierfädige Garn in einfädiges getrennt. Das ist aber euch überlassen, ich fand nur, dass Wolle schöner aussieht. 


Dann geht es ans Sticken. Sprich, ihr sucht euch eine Nadel, die dünn genug ist, dass sie durch die Löcher im Kronkorken passt und dann fädelt ihr einfach das Muster nach, so wie es euch gefällt. Bei mir ist es ein wenig Kreuzstichartig geworden, dadurch erkennt man das Herz besser. Die übrigen Fäden auf der Rückseite habe ich übrigens mit Schmucksteinkleber, weil der schön durchsichtig und nicht so fest ist, verklebt. Dann noch kurz trocknen lassen und weiter ging es 


Zum Schluss habe ich oben in den Kronkorken noch ein Loch für den Biegering reingehauen, den ich dann da reingebogen habe. Vorher habe ich noch das Kettenband eingefädelt, das war bei mir schon ein fertiges mit Verschluss. 


Und dann habt ihr auch schon eine fertige Kronkorken-Kette, die auf jeden Fall ein Hingucker ist!
Viel Spaß beim Nachbasteln, 
Eure

Maritime Anker-Ohrringe - Kronkorken Recycling


Der Duft von Salz, das Rauschen des Meeres, Möwengeschrei und einfach dieses Gefühl – das alles verbinde ich mit der Bezeichnung „maritim“. Maritim sind Matrosenanzüge, die Farbe Blau, Muscheln, Sand und Anker. 

Letztens habe ich ein paar Kronkorken gesammelt, die ich unbedingt einmal zum Basteln benutzen wollte und irgendwie hatte ich den Gedanken, ich müsste etwas Maritimes daraus machen. Tja, und das erste was ich mir Kronkorken und „maritim“ verbunden habe, waren irgendwie Anker.
Jedenfalls habe ich dann einfach ein wenig experimentiert und herausgekommen sind diese auffälligen, aber total coolen Kronkorken-Ohrringe mit Anker-Motiv.


Für 1 Paar Ohrringe braucht ihr:

2 Kronkorken (am besten welche mit weißem Untergrund, z.B. Krombacher Alkoholfrei)
Hammer
Zange
2 Biegeringe
2 Ohrhänger
Schleifenband: rot-weiß gestreift
Gabel
Schere

Zuerst müsst ihr die Ohrringe platt bekommen. Dafür legt ihr sie mit den Zacken nach oben, die Öffnung zeigt also zu euch, und ihr schlagt vorsichtig mit dem Hammer in die Öffnung. Das wiederholt ihr so lange, bis alle Zacken nach geradegehauen sind.


Als nächstes dreht ihr die Kronkorken wieder um und bemalt den Druck mit der silbernen Farbe. Das lasst ihr trocknen. Ist die silberne Farbe getrocknet, malt ihr mit blau den Anker drauf. Dann muss natürlich wieder alles trocknen. 



In der Trockenzeit könnt ihr schon die Schleifen vorbereiten. Dafür benutzt ihr das Schleifenband und die Gabel und versucht, die Schleifen so klein wie möglich zu machen. (Wer nicht weiß, wie Gabel-Schleifen gemacht werden, sucht das am besten mal bei YouTube 😉)



Wenn jetzt alles trocken ist, haut ihr oben mit dem Hammer und einem kleinen Nagel ein Loch in den Rand des Kronkorkens. Da kommt dann der Biegering durch. 


Bevor ihr den Biegering schließt, fädelt ihr auch noch den Ohrhänger und dann die Schleife drauf, dann könnt ihr den Ring zubiegen.
Jetzt müsst ihr nur noch alles gerade zupfen, und dann sind die maritimen Anker-Ohrringe auch schon fertig!


Viel Spaß beim Nachbasteln,




Upcyling-Traumfänger : alte CDs gegen Albträume

Ich habe Albträume. Jede Nacht gegen vier Uhr wache ich davon auf. Ich weiß nicht, wann und wie es angefangen hat, aber in letzter Zeit habe ich ständig Albträume.
Ob Baldriansaft, Bachblüten oder Pfefferminzöl – ich habe da schon so einiges ausprobiert… Jedenfalls bin ich nun in der Situation, alles auszuprobieren, was nur helfen könnte. Und so hatte ich dann die Idee, zusätzlich zu meinem kleinen Traumfänger, noch einen größeren zu basteln. Weil ich auch noch einige alte CDs rumliegen hatte, habe ich die kurzerhand benutzt und herausgekommen ist dieser glitzernde, Häkel-Traumfänger.


Ein Traumfänger ist eigentlich ein Ring mit Netz in der Mitte, der mit heiligen Gegenständen behängt wurde. Erfunden haben das die Indianer. Hinter dem Traumfänger liegt der Gedanke, dass die guten Träume durch das Netz hindurch fliegen können, die schlechten aber gefangen werden und in der Sonne verschwinden. Soweit zur ersten Theorie. Die zweite Möglichkeit ist, dass die guten Träume über die Federn zum Träumenden geleitet werden. 

Ich habe einfach beide Theorien benutzt und ein Häkel-Netz gehäkelt, das in der Mitte ein Loch hat und dann auch noch Federn rangehängt, allerdings keine echten, sondern bunte Kunstfedern.
Die Häkeldeckchen habe ich ziemlich frei Hand gehäkelt, deswegen kann ich euch leider auch keine Anleitung geben. Grundsätzlich habe ich beim Häkeln aber immer darauf geachtet, große Maschen zu benutzten und große Muster zu häkeln, also viele Luftmaschenketten, Stäbchen etc. Dadurch entsteht dann das „Netz“ des Traumfängers. 


Damit ihr die CD wirklich umschließen könnt, müsst ihr das Häkelstück zweimal machen und dann die CD damit umnähen. Am besten häkelt ihr es etwas kleiner als die CD ist, damit ihr das Netz auch spannen könnt. 


Als nächstes überlegt ihr euch, was ihr an den Traumfänger dranhängen wollt. Bei mir sind das zwei geflochtene Bänder und drei Fäden mit Federn dran geworden. Wer mag, kann auch noch Perlen oder andere Dinge dranhängen. 


Der Traumfänger baumelt jetzt über meinem Bett, die letzte Nacht habe ich ohne Albträume überstanden, mal sehen, ob das am Traumfänger lag 😉 


Und wer keinen Traumfänger braucht, kann ihn natürlich auch z.B. ans Fenster hängen, da reflektiert die CD dann sehr schön und man kann bunte Regenbogenstreifen sehen ^^
Viel Spaß beim Nachbasteln, 

Eure







Last-Minute-Geldgeschenk : Luftballon mit Geldscheinen



Es soll mal wieder ein schnelles Geburtstagsgeschenk werden und der oder die zu Beschenkende wünscht sich nur Geld. So oder so ähnlich ist es sicher jedem schonmal passiert und man stand dann völlig unkreativ da und hatte keine Ahnung, wie man das Geld denn schön verpacken kann.
Auch ich hatte mal wieder das Problem, diesmal ging es um einen Kindergeburtstag. Der Kleine ist 10 geworden und hat sich Geld gewünscht. Hobbies waren meinem Bruder, der eingeladen war, außer Leichtathletik nicht bekannt. Und wie soll ich bitte ein paar Geldscheine leichtathlethisch verpacken?!
Weil ich auch keine Lust hatte, meine Klorollen-Geldverpackung zu basteln, habe ich dann eine andere, sehr bewährte Verpackungsmethode benutzt:
Der Geld-Luftballon!
Diese Geschenkverpackung ist total einfach und ihr benötigt sehr wenig Zeit und sehr wenig Material.


Ihr braucht:

-        Einen Luftballon
-        Geldscheine
-        Eine Luftpumpe
-        Konfetti so viel man mag
-        Ggf. einen Edding
-        Ggf. ein Stück Schnur


Zuerst rollt ihr die Geldscheine und bindet sie mit Nähgarn zu kleinen Rollen zusammen. Nur so bekommen wir sie später auch in den Ballon hinein.
Dann pustet ihr den Ballon drei- bis viermal auf, damit er sich schon weitet.
Am besten habt ihr dann einen Trichter oder eine helfende Hand zur Seite. Jetzt müsst ihr nämlich den Ballonhals aufhalten und die Geldscheine hineinstecken. Wer auch noch Konfetti haben möchte, kippt das nach den Geldscheinen rein. 


Jetzt schüttelt ihr den befüllten Ballon so, dass nichts mehr im Ballonhals hängen bleibt. Danach pustet ihr den Ballon mit der Luftpumpe wieder auf und knotet ihn zu.
Für Minimalisten wäre das Geschenk jetzt fertig, wer gerne noch ein paar Verzierungen mag, bemalt den Ballon mit dem Edding. 


Ich habe „Happy Birthday“ raufgeschrieben und ein paar Luftballons gemalt, aber das ist ja jedem selbst überlassen. 


Wer mag kann auch noch eine Schnur an den Ballon knoten.
Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze auch funktioniert, wenn man den Ballon mit Helium füllt, aber das möchte ich nicht garantieren :D


Für alle, die ihre Geldgeschenke nicht schnell kreativ verpacken können, ist das hier die perfekte Lösung!
Viel Spaß beim Nachbasteln,
Eure