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Buchempfehlung: Das kleine Buch vom Schnee


Wusstest Du, dass es viele verschiedene Arten von Schnee gibt? Oder warum Schnee weiß ist? Oder hast Du dich auch schonmal gefragt, wie man eigentlich ein gutes Iglu baut? Um all diese Fragen dreht sich „Das kleine Buch vom Schnee“ von Sally Coulthard. 

 

Obwohl der Winter nun endlich vorbei ist – und auch hier in Nordschweden der Schnee am Schmelzen ist – war es doch sehr unterhaltsam und lehrreich, in die Welt des Schnees einzutauchen.

Das Buch ist perfekt für Winter-Liebhaber und all diejenigen, die Schnee nicht nur als gefrorenes Wasser ansehen.

Beim Lesen kamen mir gleich wieder Erinnerungen hoch an meinen ersten richtigen Winter hier in Schweden. An das Stapfen durch hüfthohen Schnee, an Iglus und Skifahren, an stundenlanges Schneeschippen, Schneestürme und Schneeengel. Schnee ist einfach etwas unglaublich Faszinierendes und ebendiese Faszination hat Sally Coulthard in ihrem Buch transportieren können.

In dem kleinen Buch vom Schnee erklärt sie locker und leicht verständlich, da sie die Fragen ursprünglich ihrer Tochter beantworten wollte, wie sie schreibt, alles, was mit Schnee zu tun hat.

Mit nur 150 Seiten ist „Das kleine Buch vomSchnee“ schnell gelesen, aber trotzdem keine leichte Lektüre. Mit wissenschaftlichen Grundlagen, Fakten und Studien erklärt die Autorin das Phänomen „Schnee“ und lässt denkbar kein Thema aus. Dennoch schafft sie es, neben den Fakten auch die Verbindungen zu Erinnerungen, Gefühlen und dem eigenen Leben zu ziehen. So entsteht ein Gesamtwerk, das zum Träumen und Staunen einlädt.

Buchempfehlung: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg - jetzt erst Recht!

Blöde Kommentare in der Schule? Streit mit Lehrern? Erwartungen an Beziehungen? Am Arsch vorbei! 

Was wirklich provokant klingt, ist die Hauptaussage, die Alexandra Reinwarth in ihrem Ratgeber "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg - jetzt erst Recht" macht. Doch wer ihren neuen Bestseller liest, der merkt schnell: sie hat gar nicht so unrecht. 

Die Zahl der Dinge, die man sich so wirklich am Arsch vorbeigehen lassen kann, ist nahezu endlos. Alexandra Reinwarth hat in ihrem Buch einige Bereiche des Lebens herausgepickt und beschreibt in jeweils einem einzelnen Kapitel, was genau denn das Problem mit ebendieser Sache ist und wie man es sich am besten am Arsch vorbeigehen lassen kann. Da geht es um "die Schule", "Das darf man nicht", Trennungen, Liebe, "Benny Bärenstark", "und irgendwas ist ja immer" und zu guter Letzt um "Vollspackos". Am Ende des Buches gibt es noch einmal eine kurze Zusammenfassung jeden Kapitels und Platz, eigene Gedanken festzuhalten. 

Zugegeben, ich war skeptisch, als ich das Buch das erste Mal in der Hand hatte. Ein Ratgeber, der auf lebensnah und cool macht - eigentlich stehe ich nicht so sehr auf sowas. Dann habe ich angefangen zu lesen und es hat mich gepackt. 

In "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg - jetzt erst Recht" erzählt die Autorin Learnings aus ihrem eigenen Leben. Die Situationen, die sie beschreibt, tragen dazu bei, dass man sich schnell auch selbst mit dem Problem identifizieren kann und versteht, auf welchen Punkt sie hinaus möchte. Durch ihren humorvollen, lockeren Schreibstil schafft es Alexandra Reinwarth, die Leser zu fesseln und immer weiter zu tragen. Man muss sich geradezu anstrengen, zwischendurch Pausen zu machen und das Gelesene zu reflektieren. 

Für die Reflektion ist es praktisch, dass es von jedem Kapitel immer noch eine Kurzzusammenfassung mit den wichtigsten Erkenntnissen und Leitsätzen gibt. Ebendiese stehen auch noch einmal hinten im Buch aufgelistet. So ist es leichter, sich das Wichtige zu merken - praktisch!

Alexandra Reinwarth schafft es mit ihrem Buch, die Leser in ihr Leben mitzunehmen und ihnen gleichzeitig Input zu geben: egal wie blöd es läuft, es gibt meistens eine Lösung und ganz viel kann uns einfach nur am Arsch vorbei gehen - jetzt erst recht!

Buchempfehlung: Food for future

Was dürfen wir noch essen, damit wir Menschen noch möglichst lange auf diesem Planeten überleben können? Wie können wir noch kochen, wenn wir nicht mehr alle Lebensmittel verwenden wollen und sollten, die theoretisch verfügbar sind? Wie kochen wir für unsere Zukunft? Diesen Fragen widmet sich Martin Kintrup, der das Kochbuch „Food for future“, erschienen im Südwest-Verlag, geschrieben hat. 

 

 

Mit „Food for future“ hatte er den Anspruch, ein nachhaltiges, klimafreundliches und leckeres Kochbuch zu veröffentlichen und somit einen viel weitsichtigeren Fokus gelegt als nur bis zur nächsten Mahlzeit. Ein Konzept, das mir jedenfalls schmeckt.

Schon zu Beginn steht ein Saisonkalender, in dem man nachlesen kann, welches Obst und Gemüse wann Saison hat. Wer nicht sowieso schon immer auf dem regionalen Wochenmarkt einkauft, bekommt so ein Gefühl dafür, dass es nicht gerade selbstverständlich ist, das ganze Jahr über Erdbeeren kaufen zu können. Außerdem gibt es Tipps, wo man nachhaltig einkaufen kann.

Und dann folgt natürlich das Schönste: die Rezepte.

Was mich überrascht hat: es finden sich nicht nur vegane oder vegetarische, sondern auch einige (wenige) Fleischgerichte in dem Buch. Hier betont Martin Kintrup, dass er bewusst eine kleine Fleischmenge bzw. Wildfleisch verwendet hat. Seiner Meinung nach ist dies ein Weg nicht zu dogmatisch, aber auch nicht zu verschwenderisch mit Fleisch umzugehen.

Somit findet sich auf der einen Seite ein Rezept für Wildschweinragout, direk
t danach eines für vegane Thymian-Nuss-„Butter“. Zwischendurch gibt es lehrreiche und zugleich spannende Informationen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Europäer im Jahresdurchschnitt 23 Kilogramm Fisch pro Kopf konsumieren?

Einen kleinen Beigeschmack haben die Texte allerdings schon. Denn einerseits informiert Kintrup darüber, dass 70 Prozent der Treibhausgasemissionen aus unserer Ernährung auf die Produktion tierischer Erzeugnisse zurückzuführen sind und drei Viertel der weltweiten Sojaernte für Tierfutter verwendet werden, andererseits steht direkt auf der nächsten Seite ein Rezept mit Lamm.

Zum Design: Ich persönlich bin Fan von Fotos. Die gibt es hier leider aber nicht zu jedem Rezept. Wenn ich etwas koche, wüsste ich gerne schon vorher, wie es ungefähr aussieht. Natürlich sieht nicht immer alles so aus wie auf den perfekt dekorierten Fotos, aber wenigstens einen kleinen Eindruck habe ich schon gerne im Voraus. Die Fotos, die es aber gibt, sind schön gemacht.

Mein Lieblingskapitel ist „Best of the rest“ mit Verwendungsmöglichkeiten und Inspirationen für übriggebliebene Reste. Durch die Idee, nachhaltig und klimafreundlich zu kochen, enthalten die meisten Rezepte außerdem keine exotischen Zutaten. Alles, was verwendet wird, lässt sich einfach beim regionalen Einkauf finden – so wie ich es auch am liebsten mag.

Was mir an „Food for future” außerdem gut gefallen hat: es gibt immer mal wieder einige Mantras wie zum Beispiel „Größtenteils regionale Produkte einkaufen“ oder „Reste clever weiterverwenden“, aber am liebsten gefällt mir „Nicht dogmatisch sein und bei Ausrutschern nicht gleich alles infrage stellen.“

Zum Schluss gibt es dann noch Informationen über Gemüse. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Zum Beispiel zu Meerrettich, Rhabarber oder Rüben habe ich einiges erfahren können.

Was ebenfalls eine Rolle spielt, ist das Haltbarmachen von Lebensmitteln. Hier gibt es wieder Rezepte und praktische Tipps.

Insgesamt kann ich „Food for future“ also definitiv weiterempfehlen!

Viel Spaß beim Lesen!

 

Buchempfehlung "Das Universum steht hinter dir"




Positive Gedanken und Motivation tun gut. Egal ob man gerade in einer guten oder einer schlechten Phase ist – es ist doch immer gut zu wissen, was doch alles gut läuft und was man schon so alles geschafft hat. Nur mir persönlich passiert es auch oft, dass ich positive Dinge vergesse und später nur das Negative im Gedächtnis bleibt. Damit das aber nicht mehr so oft passiert, habe ich in 2020 angefangen, ein Journal zu schreiben. 


Das Journal ist eine Art Tagebuch, aber irgendwie auch nicht. Im Prinzip ist es ein Notizbuch um Dinge festzuhalten, die einem wichtig sind, die man nicht vergessen möchte, oder die einfach nur schön sind. Das Journal, das ich dafür nutze ist das „Das Universum steht hinter dir" Journal  von Gabrielle Bernstein.


Dieses Journalbook ist wunderschön aufgemacht. Viele Illustrationen auf den Seiten sorgen für Auflockerung – wer mag kann viele auch ausmalen – und immer wieder stehen schöne Sprüche oder Zitate auf den Seiten. Das Ganze überlastet das Journal aber nicht so sehr, dass man nicht seine eigenen Gedanken festhalten kann, vielmehr sind sie zusätzliche Denkanstöße und ich empfinde das Ganze als Bereicherung. 


Für mich ist das Journal auch sehr praktisch, da ich nicht so besonders kreativ bin wie andere und es mir viel zu viel Aufwand wäre, die Seiten schön zu verzieren, dass ich sehr froh bin, dass das ganze Journalbook sehr schön gestaltet ist. 





Übrigens: wer nicht weiß, was und wie er sein Journal gestalten soll: schaut euch mal YouTube Videos dazu an, es gibt Massen davon! Und wer wie ich gerne schon ein Konzept vorgegeben bekommt, dem kann ich „Das Universum steht hinter dir“ definitiv empfehlen!

Buchempfehlung Weiter Himmel - Stille Wege

Von der kleinen Kirche auf einer schwedischen Insel über Klöster zu Wallfahrtsorten. Es sind spirituelle Plätze, Orte von religiöser Bedeutung und die nordische Landschaft, die Sibylle Hardegger beim Pilgern durch Nordeuropa erlebt. Ihre Erlebnisse schildert die Autorin in „Weiter Himmel– stille Wege.“




Auf den Spuren des heiligen Olavs und der heiligen Brigitta war sie auf ihrer Reise unterwegs und erzählt, was sie erlebt hat. Ihr Reisebericht, der nicht nur ein solcher, sondern vielmehr ein umfassender Einblick in die Religion, die Natur und die Menschen des Nordens ist, ist zugleich eine faszinierende und lehrreiche Lektüre. 

Wenn Sibylle Hardegger von den kunstvollen Ornamenten und Bildern in winzigen Kirchen erzählt, wird deutlich, dass sie weiß, womit sie sich befasst. Manche Schilderungen sind sehr detailliert, dafür sind aber einige Bilder und Reiseerlebnisse umso schöner. Einige Sachtexte informieren über die Heiligen des Nordens ebenso wie Kultur und Geschichte der Wallfahrtsorte, Klöster und Architektur. In Norwegen liegt der Fokus auf dem Olavsweg, der von Oslo bis nach Trondheim führt, in Schweden hat Sibylle Hardegger den Schwerpunkt auf die heilige Brigitta in Vadstena und den heiligen Erik in Uppsala gelegt, während es in Finnland der heilige Henrik und die Insel Kirkkokari und in Island Mariulind auf Snaefellsnes sind. 

Gerade der Norden wird immer mehr zum Ziel für Pilger, der Olavsweg erfreut sich steigender Beliebtheit. Laut Sibylle Hardegger liegt dies zum einen an dem wachsenden Interesse am Pilgern, aber auch an der beeindruckenden Landschaft Nordeuropas.

In ihrem Buch beschreibt die Autorin sachlich und meist fesselnd zugleich die Pilgerwege des Nordens und zeigt somit auch Pilgerziele, die vielen Mitteleuropäern (noch) nicht ganz so bekannt sind. Durch die Mischung aus persönlichen Erlebnissen und Informationen ist „Weiter Himmel – stille Wege“ nicht nur ein Pilgerführer, sondern auch eine Lektüre für die Zeit daheim. Wer allerdings konkrete Reiserouten und Pilgertipps sucht, sollte eher zu einem Wanderführer greifen – „Weiter Himmel – stille Wege“ ist eher für die Hintergrundinformationen und die spirituelle Einstimmung gut.

Buchempfehlung "Lagom. Die schwedische Art der Achtsamkeit"


Nicht zuviel, nicht zu wenig, einfach genau das richtige Maß. Was auf Deutsch eine lange Umschreibung benötigt, hat in Schweden ein eigenes Wort: "lagom".

Es bedeutet in etwa "gerade richtig viel" oder auch "einfach besser" und ist eines der skandinavischen Wörter, das es zu einem Trend gebracht hat.



Nach dem dänischen "hygge" ist nun "lagom" beliebt, allerdings ist uns Deutschen vermutlich gar nicht wirklich bewusst, welches Ausmaß "lagom" annehmen kann. In "Lagom. Die schwedische Art der Achtsamkeit" versucht Radio- und Fernsehjournalist Göran Everdahl das Phänomen zu erklären.

Ob bei der Mülltrennung, der Ernährung, der Mode oder einfach nur bei der Milch - Göran Everdahl zeigt viele verschiedene Bereiche auf, in denen die Schweden einen idealen Mittelweg, eine Lagom-Lösung gefunden haben.

Mit Humor, einigen interessanten Fakten und niedlichen Illustrationen ist das Buch eine interessante Kombination aus Wissen und Unterhaltung. Schließlich wollte doch jeder schon einmal wissen, was das isländische Wort "Hoppípolla" bedeutet, oder? (Es beschreibt übrigens das In-Pfützen-Springen...)

Obwohl manche Beispiele etwas erzwungen werden, ist es doch faszinierend zu sehen, wie in Schweden "lagom" gelebt wird und sich vielleicht auch selbst ein Beispiel daran nehmen zu können. Schließlich ist es doch angenehm, nicht immer nach Extremen zu streben, sondern einfach das zu tun, was wirklich notwendig ist und es eben etwas "lagom" anzugehen.

Ich kann "Lagom. Die schwedische Art der Achtsamkeit" wirklich empfehlen!

Viel Spaß beim Lesen,


Buchempfehlung "Ein schwedischer Sommer"


Beates Ehemann ist tot, somit gibt es nichts mehr, was sie noch in Deutschland hält. Warum also nicht eine Weltreise machen?

Gemeinsam mit ihren Schwestern Christine und Mona beginnt sie zu planen. Jede der drei darf ihre
Wunschziele nennen, so ergibt sich die geplante Reiseroute.



Noch während der Planung wirft ihr Bruder Leonhard allerdings die Pläne der drei über den Haufen. Er hat Briefe aus einem Nachlass gefunden und will, dass seine Schwestern diese mit ihm sichten.
Somit geht die Reise zuerst ins schwedische Djursholm, wo die Geschwister ein Tagebuch, Briefe und Geheimnisse aus dem schwedischen Sommer 1969 finden...

Der Roman "Ein schwedischer Sommer" von Eva Seifert erzählt die Geschichte in mehreren Erzählsträngen. Immer abwechselnd kommen die Schwestern zu Wort, so ergibt sich ein umfassendes Bild über ihre jeweiligen Geschichten, Ereignisse, die sie miteinander verbinden und vor allem auch über ihre Vergangenheit.

Die Charaktere wirken so sehr authentisch und lebendig, die Erzählweise ist sehr lebensnah.
Meist war dies sehr angenehm, teilweise fand ich das allerdings auch zu sehr ausschweifend.
Nichtsdestotrotz, ist "Ein schwedischer Sommer" ein angenehmer Sommer-Roman.

Viel Spaß beim Lesen,




Hörbuchempfehlung Thalamus


 „Thalamus. Das heißt Kammer oder Raum.“ – Sie ist plötzlich da, die Information, ohne dass Timo weiß, woher sie kommt. Eine Stimme in seinem Kopf, die ihm Dinge erklärt, die er nie zuvor gewusst hat. Beängstigend und faszinierend zugleich. Der siebzehnjährige Jugendliche liegt nach einem Motorradunfall in einer abgelegenen Rehaklinik, dem Markwaldhof, und merkt schon nach einigen Tagen, dass dort etwas nicht stimmt. 



Der Roman „Thalamus“ der österreichischen Autorin Ursula Poznanski reiht sich nicht hinter, sondern neben ihre anderen Jugendromane, denn hier ist es nahezu unmöglich, eine Rangfolge festzulegen. Mit gewohnter Sprachgewandtheit, einer Spannung, die fast bis zur letzten Minute aufrecht gehalten wird, ist „Thalamus“ wieder ein überaus gelungenes Werk.
Die Hörbuchfassung ist eine ungekürzte Lesung mit Jens Wawrczeck als Sprecher, die ich in nur drei Tagen durchgehört habe. Wawrczecks Stimme passt perfekt zu den verschiedenen Charakteren und Situationen und ist angenehm, zuzuhören. 

So möchte man gar nicht auf Pause drücken und einfach weiterhören, wie sich die Situation auf dem Markwaldhof zuspitzt. Timo, der durch seinen Unfall eine Beeinträchtigung des Sprachzentrums hat und somit nicht in der Lage ist, zu sprechen, verstrickt sich immer mehr in eine lebensbedrohliche Lage, da er versucht, merkwürdigen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Da ist zum einen sein Mitpatient Magnus, der tagsüber als bewegungsloser Komapatient im Bett liegt und zu nichts in der Lage ist, aber nachts zum Leben erwacht und Timo droht, mit einem Kissen zu ersticken. Und zum anderen sind da die Ärzte, die merkwürdige Kommentare machen, mitten in der Nacht anfangen zu arbeiten und plötzlich hektisch werden, weil die Kontrolle verloren geht. Hier ist der Konflikt in der medizinischen Forschung zwischen Profit, Erkenntnis und dem Helfen besonders deutlich. Nur ist gerade das Helfen in diesem Szenario erschreckend weit in den Hintergrund getreten.
Und dann kommt ein Sturm auf und alles gerät außer Kontrolle. 

„Thalamus“ ist wieder einmal ein sehr gelungener Jugend-Thriller von Ursula Poznanski, den nicht nur Jugendliche hören sollten. Die Autorin vermag es, zu fesseln, aktuelle Themen mit Unterhaltung zu verknüpfen und den Spannungsfaden nicht abreißen zu lassen.
Also: definitiv lesens-/ hörenswert!
Eure