Leckere Quark-Dinkelbrötchen - schmecken süß und herzhaft belegt


Ja ich weiß, eigentlich ist rein formal gar kein Rezept an der Reihe. Eigentlich wartet ihr auf ein DIY. Aber mein Häkel-Olaf lässt sich leider ein wenig Zeit ;)
Dafür habe ich aber ein superleckeres Rezept für euch: ich habe nämlich letzte Woche Dinkel-Quarkbrötchen gebacken!


Die Brötchen sind total schnell und einfach gemacht und schmecken sowohl mit herzhaftem als auch mit süßem Belag. 

Und die Zutaten sind auch einfach:
250 g Quark (Magerquark)
250 g Dinkelmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei (ich hatte eins in Größe L, M ist aber besser)


Zuerst mischt ihr den Quark und das Ei. Wenn ihr die Masse gut verrührt habt, fügt ihr das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz hinzu. Das rührt ihr zuerst wieder, das wird dann aber eine ganz krümelige Masse, die ihr kneten müsst. Ihr knetet dann alles zu einem glatten (leider etwas klebrigen) Teig und formt daraus Brötchen. 

Ich habe 8 Stück daraus gemacht, die fertig gebacken 50g wiegen und sehr sättigend sind. Ihr könnt aber natürlich auch sechs größere Brötchen aus dem Teig machen, je nachdem wie groß euer Hunger ist ;) 
Vor dem Backen könnt ihr die Brötchen noch mit Samen und Körnern oder Käse bestreuen. Ich habe diesmal eine Variante ohne Körner gemacht, könnte mir aber vorstellen nächstes Mal Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Chiasamen zu benutzen. Da sind eurer Fantasie und eurem Geschmack keine Grenzen gesetzt!


Die Brötchen legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie bei 170 Grad Umluft für ungefähr 20 Minuten.

Ich habe die Brötchen danach auf einem Rost auskühlen lassen, das würde ich euch auch empfehlen, weil man leicht von frischem, warmen Teig Bauchweh bekommt.
Gegessen habe ich die Brötchen übrigens mit verschiedenen Belägen, also z.B. Käse und Frischkäse, aber auch mit Marmelade und Nutella.


Probiert das Rezept aus und lasst euch diese tollen Brötchen schmecken!
Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit wünscht eure

 







Fake Tattoos - einfach und schön


Bald ist ja Valentinstag und irgendwie drehen sich gerade alle DIYs, die ich so sehe, um irgendwelche tollen Geschenke, süße Rezepte und Dekoration in den schönsten Pinktönen.
Ich persönlich halte nicht viel vom Valentinstag, wie einige viele andere vertrete ich die Meinung, dass das nur eine Erfindung für die Blumenläden ist ;)
Naja, jedenfalls dachte ich, ich sollte vielleicht mit dem Trend mitgehen und irgendetwas niedliches für euch posten, aber mir ist wirklich nichts eingefallen.
Dann habe ich an eine Idee gedacht, die mir eine Freundin mal erzählt hat, und mich spontan entschieden, da etwas Valentins-mäßiges draus zu machen.
Ich habe nämlich ein Fake-Tattoo gemacht. Klar, Tattoos haben nichts mit Valentinstag zu tun, könnt ihr sagen. Ich finde, das kommt auf das Motiv an. Wenn ihr zum Beispiel den Namen von eurem Liebsten nehmt, dann ist das doch wohl eine ziemliche Liebeserklärung, oder ;)
Weil ich erstmal ausprobieren wollte, ob das wirklich klappt mit dem Tattoo, habe ich aber nur ein kleines Motiv, nämlich ein Herz gewählt, da sind euch aber keine Grenzen gesetzt.

Für die Fake-Tattoos braucht ihr:

Eyeliner (am besten wasserfester)
Babypuder (meiner ist von Rossmann)
Haarspray (am besten parfumfrei)
Einen Pinsel


Zuerst nehmt ihr den Eyeliner, die Farbe ist da übrigens eurer Wahl überlassen, und malt das Motiv an die gewählte Stelle. Ich habe der Einfachheit halber einfach mein Handgelenk genommen.

Wenn ihr das Motiv fertig gemalt habt, macht ihr ein wenig Babypuder drüber und verstreicht den vorsichtig mit einem Puderpinsel. Der sorgt dafür, dass der Eyeliner schneller trocknet, genauso wie das Haarspray später.
Nachdem ihr den Puder verteilt habt, klopft/pustet ihr ihn auch gleich schon wieder ab, dass man ihn kaum noch sieht. Anschließend sprüht ihr ein wenig (!) Haarspray auf das Tattoo und lasst es eintrocknen. Wenn es getrocknet ist, macht ihr nochmal eine Schicht Haarspray darüber.
Und fertig ist euer Fake-Tattoo. Je nachdem wie oft ihr die Stelle wascht, hält es bis zu 2 Tage.


Ich finde, dass Tattoos meist eine überstürzte und unüberlegte Entscheidung sind, deswegen gefallen mir diese Fake-Tattoos super. Probiert es doch mal aus und erzählt mir, welche Motive ihr so gewählt habt!
Eure




Tiramisu-Parfait - gesund und vegan



Müsli, Pancakes, Oatmeal, Waffeln, Frenchtoast und und und... Die Möglichkeiten, sich ein leckeres Frühstück zuzubereiten sind unendlich. Und jetzt muss ich euch mit noch einer neuen Idee konfrontieren :D
Ich habe mir kürzlich zum Frühstück gesundes und fast-veganes Tiramisu gemacht!!

Das hatte einen einfachen Hintergrund. Morgens bin ich manchmal, weil ich oft nachts ohne Grund für einige Stunden aufwache, unglaublich müde. Ich mag aber keinen Kaffee trinken, also muss ich die Müdigkeit meist einfach durchstehen. Das ist aber oft wirklich unerträglich. Also habe ich irgendwie nach einer Möglichkeit gesucht, wacher zu werden. Und dann ist mir Tiramisu eingefallen. 


Ich liebe Tiramisu. Diese leckere Creme, der leichte Kaffeegeschmack und dann der Kakao obendrauf... Und in dem besten Tiramisu ist dann immer noch ein wenig Alkohol ;)
Weil ich natürlich aber ein gesundes und alkoholfreies Tiramisu zum Frühstück machen wollte, habe ich auf ein paar Zutaten, die vielleicht ungewöhnlich erscheinen, zugegriffen und ein total leckeres Tiramisu-Parfait gezaubert. 


Das Tolle daran ist, wenn man es in einer bestimmten Weise zubereitet, ist es sogar vegan und außerdem schmeckt es nicht nur zum Frühstück gut. Und es ist natürlich, wie schon gesagt, gesund!



Also, für zwei Portionen braucht ihr:

100 g Sojaghurt Vanille
100 g Quark (wenn ihr Veganer seid, dann nehmt einfach mehr Sojaghurt)
4 Maiswaffeln
Frisch gekochter Kaffee
½ Tl Chiasamen
Agavendicksaft nach Geschmack


Zuerst verrührt ihr den Sojaghurt und den Quark mit den Chiasamen und dem Agavendicksaft und lasst alles ein wenig stocken. Dann kocht ihr eine Tasse frischen Kaffee und gießt ihn in einen tiefen Teller.
Jetzt schichtet ihr einen Teil der Joghurt/Quarkmischung in die Gläser und legt dann nacheinander zwei leicht zerbröselte Maiswaffeln in den Teller mit dem Kaffee. Ihr lasst sie kurz einweichen und legt sie dann auf die Joghurt/Quarkmischung. Dann schichtet ihr wieder Joghurt/Quarkmischung darüber und dann nochmal eine eingeweichte Maiswaffel. Zum Schluss bedeckt ihr alles wieder mit der Joghurt/Quarkmischung. Zum Verfeinern eures Tiramisus bedeckt ihr jetzt die Oberfläche mit ungesüßtem Kakaopulver und einer Kaffeebohne. 


Das Tiramisu lasst ihr dann am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen und könnt es dann morgens zum Frühstück genießen.
Guten Appetit wünscht eure
 









Bücherversteck - Geld und Schmuck sicher im Buch



Schmuck, Geld oder einfach eine ganz besondere Schokolade. Habt ihr auch Sachen, die euch viel wert sind und die niemand so einfach finden soll? Ich habe da einige Kleinteile, von denen ich nie wusste, wie ich sie am besten verstecken sollte. Zum einen, weil ich nicht wusste, wo sie am besten versteckt wären, zum anderen, weil ich nicht wusste ob ich sie wiederfinden würde. Also habe ich irgendeine Lösung gesucht.


Und wie ihr vielleicht durch einen meiner älteren Post wisst, habe ich zurzeit ein paar alte Bücher bei mir, die ich verarbeiten will. Da ist mir eines in die Hand gefallen, nämlich „Soll und Haben“ von Gustav Freytag. Nicht aber, weil mir der Autor oder der Titel oder das Cover besonders zusagt, nein, schlicht und ergreifend weil es als einziges ein Buch mit festem Deckel war, ein Hardcover also. Ich habe nämlich vor einiger Zeit schonmal eine tolle Versteckidee im Internet gesehen. Da hat jemand das Innerste aus einem Buch herausgeschnitten und dort Dinge drin versteckt. Ich konnte mir aber irgendwie nie so ganz vorstellen, wie derjenige das gemacht hat und wusste nie so recht, ob so ein Bücherversteck wirklich funktionieren würde.
Also habe ich das ganze kurzerhand für euch ausprobiert. Und falls ihr es wirklich nachmachen wollt: es klappt!


Für das Bücherversteck braucht ihr: 

- ein mitteldickes Buck mit Hardcover
- ein Cuttermesser
- Bleistift und Lineal
- eine Schere
- Sprühkleber



Zuerst öffnet ihr das Buch und überblättert ein paar Seiten. Die werden später den Hohlraum überdecken und so noch verstecken. Dann malt ihr mit Bleistift eine Fläche, die so groß ist, wie der Hohlraum in eurem Buch groß sein soll. 

Als nächstes schneidet ihr diese Fläche mit dem Cuttermesser aus. Das geht aber nicht auf einmal, sondern muss in mehreren Schritten passieren. Ihr schneidet einfach beim ersten Mal so tief ihr könnt, dann nehmt ihr die Mittelteile raus, blättert weiter, schneidet wieder, nehmt die Mittelteile wieder raus und so weiter. Das macht ihr aber nicht bis ganz zum Ende, sondern ihr lasst wieder ein paar Seiten übrig. Die verstecken später das Versteck von hinten.


Wenn ihr alles mit dem Cutter herausgeschnitten hat, macht ihr die überstehenden Schnipsel noch mit der Schere gerade, dann klebt ihr eine hintere Seite an das hintere Ende des Hohlraums. Jetzt nehmt ihr den Sprühkleber zur Hand und sprüht von innen zu den Seiten hin (nicht von außen!!). Die kleben dann von innen aneinander, sehen aber von außen noch ganz normal aus. Jetzt müsst ihr das Buch eine Zeit lang pressen, am besten legt ihr es für ein paar Stunden unter einen schweren Gegenstand. Jetzt sollte der Sprühkleber in Ruhe trocknen. Zur Sicherheit legt ihr am Anfang des Hohlraums noch ein Blatt Papier zwischen die Seiten.
Weil Sprühkleber aber immer Rückstände macht und nie ganz aufhört zu kleben, klebt ihr dann von innen noch eine zerschnittene Seite auf die klebrigen Stellen. Wenn ihr das Bücherversteck dann also auch von innen verkleidet habt, seid ihr fertig.


 
Das Versteck sieht, wie ich finde, von außen wie ein ganz normales Buch aus, es ist den anderen wirklich wie zum Verwechseln ähnlich und wirkt keinesfalls zerschnitten.
Obwohl das Bücherversteck wie ein normales Buch aussieht, würde ich euch empfehlen, dort nie wirklich wertvolle Sachen drin zu verstecken! Benutzt für teure Sachen einen Safe oder bringt sie bei der Bank in einen Safe!

Trotzdem ist das Bücherversteck natürlich für kleinere Dinge super geeignet.
Übrigens, weil die Frage aufkam: die alten Bücher habe ich in meiner Stadt aus einer Telefonzelle geholt, in der man alte Bücher abstellen kann :)

Viel Spaß beim Nachbasteln,
Eure