Veganer und günstiger Lidl-Einkauf im Januar

Ich war mal wieder einkaufen. Diesmal ging es zu Lidl, weil ich in der Werbung vegane Mini-Frikadellen gesehen hatte und vorher nicht einmal wusste, dass es sowas bei Lidl gibt. Also musste ich natürlich mal nachschauen.
Dass ich dabei noch ein paar andere Sachen gekauft habe, versteht sich von selbst. Lidl hat nämlich nicht nur vegane Frikadellen sondern auch einige andere Sachen im Sortiment, von denen man manchmal nicht einmal glauben könnte, dass sie keine tierischen Produkte enthalten. Und damit das klar ist: für mich sind Spuren von etwas KEINE tierischen Produkte, ich achte auf die Zutatenliste.


Zuerst einmal zu den Frikadellen. Ich habe noch NIE vegane Frikadellen gegessen, deswegen musste ich die mal ausprobieren. Und dann habe ich die Zutatenliste gesehen und mir gedacht, ich könne sie mal mitnehmen. Ich denke, die werde ich die nächsten Tage mal probieren mit Gemüse und Kartoffeln.


Außerdem habe ich ebenfalls noch nie veganes Hack gegessen. Ich mochte sowieso noch nie so gerne Hackfleisch aber in Bolognesesauce früher immer, also wird es am Wochenende wohl entweder Nudeln Bolognese (ich mag Spaghetti nicht so gern ;)) oder Lasagne geben. 


Dann habe ich im Vorratsschrank noch Mie-Nudeln liegen, die ich am liebsten entweder in Gemüsesuppe oder mit süß-saurer Sauce esse, und deswegen habe ich mir dann von den reduzierten Sachen bei Lidl eine süß-saure Sauce gekauft.


Müsliriegel finde ich zwischendurch einen tollen Snack und in vegan sowieso. Normalerweise habe ich mir immer welche bei Rossmann gekauft, jetzt aber festgestellt, dass die Sorten Cranberry und Haselnuss + Mandel von der Eigenmarke Crownfield sogar vegan sind. Die mit Cranberry kenne ich schon, sie sind ziemlich süß, aber das finde ich ab und zu mal gut. 


Tja, und dann gab es noch ein paar Aufstriche. Hummus in natur und pikant schmeckt zu allem und finde ich ziemlich gut auf Brot oder als Dip für Gemüse.
Und als letztes noch dieser Zucchini-Curry-Aufstrich. Den kenne ich auch noch nicht, falls ihr aber bei eurem Lidl den Rote-Bete-Meerrettich-Aufstrich findet, solltet ihr den auf jeden Fall probieren.
Ach und bevor ich es vergesse, für die Bolognese-Sauce gibt es noch weiße Champignons für 0,89€ die Schale.

Insgesamt zeigt sich beim ganzen Einkauf, dass vegan nicht teuer sein muss. Ich habe für alles 11,16€ bezahlt, was ich total okay finde. Und dann zeigt es auch, wie viele vegane Sachen es auch gibt, ohne dass man es eigentlich weiß. Wenn ich erst mit den Sachen gekocht habe, werde ich euch dann auch mal in einem anderen Post berichten, dass das alles auch SEHR lecker sein kann ;)
Eure



Meine Meinung zu der Polar-Reparatur von meiner M400

Ich trage sie 24/7 – beim Sport, ganz normal am Tag und oft auch beim Schlafen. Meine Polar M400 ist seit ich sie im Juli letzten Jahres ausgepackt habe mein täglicher Begleiter. Deswegen war es umso schlimmer für mich, als ich sie am 18. Dezember zur Synchronisation an mein Laptop anschließen wollte und nicht das übliche Fiepen kam, die Benachrichtigung, dass synchronisiert wird. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht. Einmal Kabel rausziehen, wieder reinstecken, daran wackeln und wieder rein. Tja, aber irgendwie funktionierte es immer noch nicht. Nach mehreren weiteren Versuchen habe ich dann einsehen müssen - irgendetwas ist an meiner Sportuhr kaputt.
Hoffnungsfroh habe ich dann meine Rechnung von amazon ausgedruckt, meine Reparatur beim Polar Kundenservice auf der Website angemeldet und das Paket mit Uhr, Brustgurt, Reparaturschein und Kaufbeleg gepackt und es dann am 19. Dezember zur Post gebracht.


Als ich dann am 22. Dezember die Nachricht bekam, dass meine „Einsendung erfasst wurde“, dachte ich, dass es garantiert nichts mehr wird, dass ich meine Uhr in diesem Jahr wiedersehe. Was natürlich schade ist, da es für mich noch in den Skiurlaub geht ^^
Dann kam aber am 23. Dezember die zweite Mail. Ein Kostenvoranschlag. Alleine bei dem Betreff wurde ich natürlich sauer. Ich habe meine Uhr wie gesagt seit Juli 2015 und dementsprechend eine Garantie, die bis Juli 2017 gilt. Warum dann ein Kostenvoranschlag?! Mitgeschickt wurde dann auch gleich noch mehr Information. Angeblich hatte meine Uhr also Probleme am USB-Anschluss (was für eine Überraschung…) UND einen verbogenen Batteriekontakt am Herzfrequenzsensor UND einen zu hohen Elektrodenwiderstand! Dass die Uhr kaputt war, war mir klar, dass aber mit dem Brustgurt etwas nicht stimmte aber nicht. Da war ich natürlich erstmal ziemlich angenervt und habe kurzerhand bei dem Polar Reparatur Service angerufen. 


Nach einer Warteschleife von gefühlten 5 Minuten wurde ich dann auch endlich mit einer Frau verbunden, die mir nochmal erklärt hat, was genau mit meiner Uhr los ist. Als ob ich das nicht wüsste! Dann habe ich mich natürlich erkundigt, welchen Grund Polar denn hätte, mir die Kosten von 30,90€ zu berechnen, obwohl ich noch Garantieansprüche habe. Die Frau hat dann erstmal meine Uhr geholt, den Reparaturbericht aufgesagt und mir DANN erklärt, dass der Brustgurt ein Verschleißteil ist, was sie sowieso empfehlen würden, bei intensivem Training (ich nutze ihn bis zu 4mal pro Woche) mindestens einmal im Jahr zu ersetzen. Das habe ich natürlich verstanden und da auch zugesagt, dass ich gerne einen Ersatz hätte. Bleibt natürlich die Uhr.
Im Voraus hatte ich schon im Internet gesucht und herausgefunden, dass der USB-Anschluss bei der Polar M400 bei mehreren Leuten schon Probleme bereitet hat. Sogar ich selbst kenne eine Sportlerin, die nur kurz nach dem Uhrkauf ihre M400 nicht mehr aufladen konnte.
Beim Telefonat mit der Service-Frau habe ich das natürlich aufgezählt, genauso wie, dass ich immer nur das Polar-Kabel genutzt, die Uhr gereinigt und bis vor zwei Wochen auch nie Probleme gehabt habe. Und ihre Antwort: Ihr Kontakt ist kaputt, da muss etwas passiert sein, vielleicht wurde das Kabel zu fest reingedrückt, das ist keine Garantieleistung. Zwar hat sie mir dann noch angeboten, Bilder von der Mikroskopierung meiner Uhr zu schicken, was ich aber abgelehnt habe, ich weiß ja schließlich selber, dass der Kontakt kaputt ist.
So hatte ich dann nur die Wahl: Reparatur für 30,90€ oder ein Neukauf. Letztendlich habe ich mich dann am 23. Dezember für die Reparatur entschieden und in einer Mail geschrieben, dass ich die Uhr gerne noch in diesem Jahr wieder bei mir hätte. Erwartet habe ich das aber nicht, schließlich ist um diese Zeit ja immer viel zu tun.




Am 26. Dezember trudelte dann mal wieder eine Mail von Polar ein. „Wir werden das Gerät wie gewünscht bearbeiten. Das Gerät wird schnellstmöglich bearbeitet.“ Auch hier war ich immer noch nicht allzu optimistisch. „Schnellstmöglich“ ist schließlich kein allzu klar definierter Ausdruck. 
Dann ging es aber doch unerwartet schnell. Am 27. Dezember kam die Meldung, dass das Gerät repariert ist und per DPD versendet wird und heute morgen dann die Nachricht, dass meine Polar M400 sich auf dem Rückweg befindet. Mit in der Mail der Link zur Sendungsverfolgung und die Einschätzung, dass ich die Uhr wohl in 1-2 Tagen haben werde. Als ich dann aber nach dem Sendungsstatus schauen wollte, war ich total überrascht: die Uhr wurde schon zugestellt! Also bin ich schnell nach Hause und konnte es kaum glauben: meine Polar M400 mit neuem Brustgurt, neuem Kabel und neu zusammengebauter Rückseite (ich habe jetzt auch keinen Stöpsel mehr!!) lag da. 



Insgesamt bin ich mit dem Service von Polar zufrieden. Mit einer so zügigen Bearbeitung habe ich nicht gerechnet und mit dem Ergebnis bin ich auch glücklich, das Aufladen funktioniert wieder, der Brustgurt sitzt super und bei einem Testlauf haben sich auch keine Probleme ergeben.
Einzig die Rechnung und die fehlende Einsicht der USB-Anschluss-Probleme beim M400-Modell bleiben. Aber solange ich endlich wieder mit meiner Uhr trainieren kann, war es mir das dann auch wert!
Wie ist das bei euch mit Erfahrungen bei Elektrogeräten mit Garantie? Und gehen die Sachen bei euch irgendwie auch alle auf einmal kaputt? Ich musste jetzt in kurzer Zeit erst Handy und Computer ersetzten und Kamera und Uhr reparieren lassen… Wollen wir hoffen, dass das im nächsten Jahr nicht so wird!
Und war für Erfahrungen habt ihr eigentlich mit Sportuhren gemacht, habt ihr Empfehlungen für mich? ;)
Eure



Produkttest: Bedda-Scheiben zum veganen Raclette


 Essen spielt an Weihnachten und den Feiertagen und natürlich auch an Silvester immer eine zentrale Rolle. Ob Kartoffelsalat, Ente oder Raclette, irgendetwas nicht-veganes ist garantiert dabei. Das muss aber nicht so sein! Ich habe zum Raclette nach einer leckeren Käse-Alternative gesucht und habe mir spontan den Bedda-„Käse“ gekauft. Ein Paket hat bei Edeka 2,79€ gekostet.



Warum ich mich für Bedda entschieden habe? Ich weiß es auch nicht. Irgendwie wollte ich nicht SimplyV oder Wilmersburger kaufen und dann blieb nur noch der von Bedda übrig. Ob das nun die richtige Entscheidung war…
In der Packung sind 8 Scheiben drin, die genauso wie Butterkäse oder Gouda aussehen. Auch als ich das Paket geöffnet habe, dachte ich, dass es ja ganz schön käseähnlich riecht. Nicht irgendwie stinkend, sondern einfach nur nach Butterkäse. Von der Konsistenz her sind die Bedda-Scheiben allerdings nicht so zäh, sondern eher ein ganz klein wenig bröselig.
Ich habe den Käse ja zum Raclette verwenden wollen, deswegen erstmal meine Erfahrungen zum Schmelzen.
Der Käse passte leider nicht ganz genau in die Pfanne, weil er ein wenig zu lang war, deswegen musste ich ein Stückchen abschneiden. Auffällig ist auf jeden Fall, dass der Bedda-Käse natürlich deutlich dünner ist als „normaler“ Raclettekäse. Aber das stört ja nicht ;)
In meine Pfanne ist dann erstmal ein wenig Gemüse gewandert und dann die Bedda-Scheibe obendrauf. Dann wie immer warten… Während der „normale“ Raclette-Käse schon Blasen geworfen hat, hat sich mein Bedda-Käse Zeit gelassen. Erstmal fing er ein wenig an zu schwitzen, dann habe ich versucht, ihn mit der Gabel etwas auseinander zu ziehen um ihn zu verteilen. Dann weiter warten, viel getan hat sich aber nicht. 


Insgesamt: Der Bedda-Käse zieht keine Fäden, sondern wird nur weich. Geschmacklich ist er in Ordnung, aber irgendwie doch erstmal merkwürdig, nach der ersten Pfanne aber dann doch ganz lecker.
Weil nach dem Raclette noch Käse übrig war, habe ich ihn gestern noch auf Brot probiert. Einfach mit Margarine und Gurke drauf, schmeckte die Bedda-Scheibe genau wie Butterkäse. Auf jeden Fall ein besserer Geschmack als beim Raclette.
Ich bin also mit den Bedda-Scheiben eher mittelmäßig zufrieden, weil ich mir mehr erhofft hatte. Geschmacklich gefällt mir der Käse echt gut, allerdings wäre es schön, wenn er mehr schmelzen würde. Auf Brot ist der Käse dafür super. 

Als nächstes werde ich dann für Raclette mal SimplyV probieren, oder ich wage mich mal an selbstgemachten Hefeschmelz :D Was kommt bei euch beim Raclette auf den Tisch – vegan oder nicht? Und mit welchem veganen Käse habt ihr schon gute Schmelzerfahrungen gemacht?

Ich würde mich über ein paar Tipps sehr freuen!
Eure


Erdbeer-Mohn-Torte - meine vegane Weihnachtstorte

Erstmal wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein paar schöne Stunden! Ich hoffe ihr genießt Weihnachten in vollen Zügen!
Ich habe gestern für ein perfektes Fest noch eine perfekte (vegane) Erdbeer-Mohn-Torte gebacken!
Normalerweise gab es an Weihnachten immer Marzipantorte für mich, ABER da ist Sahne drin. Und Ei. Also habe ich nach einer Alternative gesucht und dann gestern ganz spontan diese kleine, wundervolle Torte gebacken.
Sie besteht aus einem Biskuitboden und Füllung.


Ihr braucht:
Für den Biskuitboden:
70 g Zucker
10 g Agavendicksaft
3 El Öl
½ Pck Vanillezucker
112 g Mehl
2 Tl Backpulver

Für die Füllung (habe ich ein wenig improvisiert, die Angaben sind nur Richtwerte)
600 g Erdbeeren (TK)
1 Pck Vanillepuddingpulver
ca. 250 ml Hafermilch
1 ½ El Mohn
1 Tl Johannisbrotkernmehl

Für die „Sahne“
1 Pck (200ml) Schlagcreme
2 El pürierte Erdbeeren
½ Tl Johannisbrotkernmehl


Zuerst backt ihr den Biskuitboden. Dafür verrührt ihr zuerst Zucker, Agavendicksaft, Vanillezucker und Öl und gebt danach Mehl und Backpulver dazu. Es muss ein glatter, luftiger Teig entstehen.
Den backt ihr in einer kleinen eingefetteten Springform bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten. Macht zwischendurch mal die Stäbchenprobe, wenn nichts mehr hängen bleibt, ist der Boden fertig. Wenn er ausgekühlt ist, schneidet ihr ihn einmal in der Mitte durch.

Während ihr den Biskuit backt könnt ihr schon die Füllung vorbereiten. Zuerst müssen die Erdbeeren sehr fein püriert werden, das habe ich mit der Küchenmaschine gemacht. Die pürierten Erdbeeren gebt ihr mit dem Vanillepuddingpulver, dem Johannisbrotkernmehl und ca. 100 ml Hafermilch in einen kleinen Topf und kocht alles auf. Wenn es beginnt, anzudicken gebt ihr den Rest der Hafermilch dazu und rührt auch den Mohn unter. Wenn die Masse richtig fest wird, verteilt ihr etwas mehr als die Hälfte davon auf dem unteren Tortenboden, wartet bis sie abkühlt und legt dann den oberen Tortenboden drauf. Dann verteilt ihr bis auf ca. 2 El den Rest der Füllung auf dem oberen Tortenboden.
Für die Sahne schlagt ihr die Schlagcreme steif und gebt dabei das Johannisbrotkernmehl dazu. Wenn sie steif ist, rührt ihr noch die pürierten Erdbeeren unter. Diese Sahne verteilt ihr gleichmäßig um die ganze Torte herum. Es ist ziemlich viel Sahne, wer mag, kann vorher auch noch etwas in die Mitte für die Füllung nehmen. Ansonsten einfach gleichmäßig verteilen.
Zum Verzieren habe ich noch einige Reste von der Füllung oben raufgetropft, darauf dann nochmal Sahne und alles mit ein wenig Mohn bestreut.


Am besten schmeckt die Torte, wenn ihr sie über Nacht durchziehen lasst, wer jetzt aber noch schnell etwas für abends braucht, wird es wohl auch noch rechtzeitig schaffen ;)

Viel Spaß beim Nachbacken und FROHE WEIHNACHTEN,
Eure