Blogventskalender 2016 - Türchen Nummer 2 : Schoko-Dattel-Weihnachtspralinen (vegan, zuckerfrei, raw)

Einen tollen zweiten Dezember euch allen!
Heute bin ich mal besonders pünktlich, weil dieser Post hier nämlich hinter dem Türchen Nummer 2 vom Blogventskalender 2016 versteckt ist!! Wir haben uns als 24 Blogger zusammengefunden, und für euch exklusiv einen vielseitigen Adventskalender zusammengestellt. Auf diese Grafik hier könnt ihr raufklicken, und ihr gelangt jeden Tag zu dem Blog, der den Post für den jeweiligen Tag macht. Jeden Morgen um 6 Uhr findet ihr dann Rezepte, Bastelanleitungen, hilfreiche Tipps und und und…
Tja, und ich bin nunmal heute dran.

blogventskalender

Und hinter meinem Türchen hat sich etwas ganz Tolles versteckt: Schoko-Dattel-Weihnachtspralinen! (Die sind übrigens sogar vegan, roh und ohne Zucker!)


Das Rezept habe ich mehr oder weniger gemacht, als ich eigentlich Rohkostriegel machen wollte (was damit auch hervorragend geht) und ich mir dachte, dass sich daraus ja auch diese Tollen, total trendigen Engergie-Kugeln machen lassen. Also habe ich einfach mal ein paar Zutaten zusammengeworfen, weihnachtliche Gewürze dazugemixt und fertig waren diese wunderbaren Schoko-Dattel-Pralinen. Wegen der Gewürze sind es übrigens Weihnachtspralinen ;) Die Pralinen eignen sich sehr gut zum Verschenken als kleine, gesunde Aufmerksamkeit aber schmecken natürlich auch einfach als leckerer Snack zwischendurch.
Ich habe aus diesem Rezept übrigens 17 Kugeln rausbekommen (eine ist auf dem Foto schon aufgegessen :D), ihr könnt aber natürlich auch mit der Größe variieren und bekommt dann mehr oder weniger Kugeln raus.

Ihr braucht:
80 g Cashewkerne (Mandeln gehen auch)
130 g Datteln
10 g Sultaninen
2 El Kakaopulver
1 Msp Lebkuchengewürz
½ Tl Zimt
Toppings: gehackte Haselnüsse, Kokosraspeln, Sesam, Kakaopulver, …

Für das Rezept braucht ihr auf jeden Fall einen Mixer, im Zweifelsfall könnte ich mir vorstellen, dass es mit einem Pürierstab funktionieren könnte, aber keine Garantie dafür ;)
Zuerst gebt ihr die Cashewkerne in den Mixer und mixt sie so lange, bis sie zu einem cremigen Mus werden. Das kann eine Weile dauern und zuerst ist die Konsistenz auch eher mehlig, aber später wird es wirklich zu einer schönen Creme!
Dann gebt ihr alle restlichen Zutaten dazu und mixt alles gründlich durch, bis eine nahezu homogene Masse entsteht. Übrigens, wer es lieber crunchy mag, der mixt die Cashews nicht so lange ;)
Jetzt versucht ihr, die Masse aus dem Mixbehälter rauszubekommen. Das ist wirklich ernstgemeint, weil es manchmal echt kleben kann :D Wenn ihr das geschafft habt, füllt ihr die Masse am besten in eine kleine Schüssel und nehmt immer mit einem Teelöffel etwas davon ab. Dann rollt ihr aus diesem Bisschen mit euren Händen eine Kugel. Falls die Masse sehr stark kleben sollte, könnt ihr eure Hände ein wenig anfeuchten, dann geht es einfacher und klebt nicht so sehr.

Für den Extra-Crunch und einen tollen Geschmack würde ich die Kugeln jetzt noch in verschiedenen Toppings wälzen. Dafür habe ich einfach immer ein wenig von dem jeweiligen Topping auf einen Teller gestreut und die Kugel darin herumgerollt. Hier ist eurem Geschmack übrigens die freie Wahl überlassen. Ich habe als Toppings Kokosraspeln, gehackte Haselnüsse und Sesam verwendet, es geht aber z.B. auch Kakaopulver, Matchapulver, gehackte Mandeln, Schokoraspeln und und und… Wie gesagt, da könnt ihr euch richtig austoben.

Habt ihr die Toppings erledigt, kommen die Kugeln erstmal in den Kühlschrank. Eine Kühlzeit von ca. 1 Stunde bis zum ersten Konsum ist ideal, ihr könnt aber natürlich auch schon vorher naschen. Grundsätzlich würde ich übrigens noch empfehlen, die Kugeln auch dauerhaft im Kühlschrank aufzubewahren, dann sind sie länger haltbar. Wie lange kann ich nicht sagen, weil sie bei mir nie länger als drei Tage nicht aufgegessen wurden :D
Wenn ihr die Kugeln verschenken wollt, wäre es eine lustige Idee, z.B. solche Mini-Weihnachtskugeln an die Verpackung mit ranzuhängen, weil sie ungefähr die gleiche Größe haben :D Ansonsten würde ich z.B. eine kleine, selbstgemachte, Schachtel, eine kleine Tüte oder eine Dose als Verpackung empfehlen.

Falls ihr noch Ideen für kreative Toppings habt, lasst es mich wissen. Ansonsten, klickt am besten jeden Tag rein, damit ihr kein Türchen verpasst ;)
Eure



Aufmerksamkeits-November: Aufmerksame Ernährung - Meine Meinung

Da ich in diesem November ein paar Posts zum Thema Aufmerksamkeit veröffentlichen wollte, dachte ich mir, dass ich mich in diesem Sinne auch einmal mit dem Thema Ernährung befassen könnte.
Insbesondere in der heutigen Gesellschaft spielt Ernährung eine bedeutende Rolle, da sie ständig thematisiert wird. In fast jeder Zeitschrift gibt es die neusten Abnehmtipps, gefühlt jeden Monat wird eine neue Diät-Idee veröffentlicht und zahlreiche Menschen tracken, zählen und protokollieren, wieviel sie essen.
Dennoch heißt das nicht, dass zurzeit etwa eine gute Entwicklung am Laufen ist, vielmehr geht es in die negative Richtung. Alleine in den USA sind zwei Drittel der Menschen übergewichtig, 17 Prozent der Kinder sind adipös. Natürlich kann man diese Entwicklung (insbesondere die von Adipositas) nicht nur auf falsche Ernährung aufgrund von sozialen Faktoren, sondern oft auf genetische, neurobiologische und psychologische Faktoren zurückführen.

Allgemein geht es mir in diesem Text aber nicht um die Krankheitsbilder, sondern darum, was die meisten Menschen überhaupt essen. Denn welche Ernährungsweise ist eigentlich aufmerksam?
Natürlich ist es aufmerksam und sehr diszipliniert auf alle Makros genau das zu essen, was der Körper scheinbar benötigt. Meiner Meinung nach ist das aber eine relativ eingeschränkte Sichtweise. Hier dreht sich alles um den eigenen Körper, die eigenen Bedürfnisse und das eigene Wohlbefinden.
Für mich ist aufmerksame Ernährung aber eine Ernährung, die alle Lebewesen einschließt. Und JA, jetzt spreche ich von Veganismus.
Die Albert-Schweitzer-Stiftung definiert Veganismus so, dass keine Produkte zu sich genommen werden, „die vom Tier stammen“. Und genau diese Definition meine ich auch hier in diesem Text, da sie alle tierischen Produkte (also Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Honig oder aber z.B. auch Schelllack aus Läusen) beinhaltet.
Weiterhin möchte ich noch eine Sache klarstellen, bevor es weitergeht: JA, ich ernähre mich vegan. Und JA, ich habe im letzten Urlaub Ausnahmen gemacht. Ihr könnt gerne eure Meinung dazu sagen, ich möchte das jetzt nicht weiter begründen. Außerdem JA, ich habe eine Jacke mit Daunen, eine normale Bettdecke, Lederstiefel aus der letzten Saison die ich trage und auch noch ein älteres Leder-Portemonnaie und einen Gürtel. Ich weiß, dass ich somit nicht vegan LEBE, aber ich kaufe keine nicht-veganen Sachen mehr nach, sondern trage die alten auf, weil ich es auch nicht gerechtfertigt finde, diese wegzuwerfen. Wenn euch das nicht passt, dann klickt halt weg, aber hier geht es ja auch um MEINE MEINUNG!

Jedenfalls möchte ich nicht auf den veganen Lebensstil im Allgemeinen, sondern auf aufmerksame Ernährung eingehen, die meiner Meinung nach veganer Ernährung entspricht. Denn welche Ernährungsweise nimmt sonst Rücksicht auf das Wohl der Tiere, die Umwelt UND auf den eigenen Körper zugleich?
Meiner Meinung nach tut das nur der Veganismus.
Die meisten Menschen, die Veganer werden, tun das aus ethischen Gründen. Wusstest du eigentlich, dass männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen schon geschreddert werden? Oder das Kühe geschlachtet werden, sobald sie nicht mehr genug Milch geben? Und dann stellt sich sowieso ja die Frage, inwiefern Tierhaltung und das Töten und anschließende Verzehren von Tieren durch den Menschen gerechtfertigt ist!
Aufmerksam ist eine Ernährungsform, die tierische Produkte beinhaltet, was die ethischen Beweggründe angeht somit nicht.
Aufmerksam für den Körper ist sie ebenfalls nicht. Es gibt schon einige Studien (die bekannteste ist wohl die China Study), die anhand von langen Tests an vielen Personen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und vielen Experimenten belegt, dass sich vegan ernährende Menschen weniger oft z.B. an Krebs erkranken, Verkalkungen in den Arterien und somit ein deutlich geringeres Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle haben.
Viele können sich mit solchen Beschreibungen wahrscheinlich nicht identifizieren, hiermit aber schon: zahlreiche Menschen, die sich vegan ernähren beschreiben schon nach einiger Zeit eine reinere Haut, eine höhere Leistungsfähigkeit und eine positivere Stimmung.
Und letztendlich nicht zu vergessen ist auch die Aufmerksamkeit gegenüber der Verantwortung, die jeder Mensch hat. Wir haben schließlich nur diese eine Erde, die bedroht ist, vor allem durch den Klimawandel. Eine aufmerksame, bewusste Ernährung kann dazu beitragen, dass diesem entgegengewirkt wird.
Durch den Verzicht von tierischen Produkten (jetzt meine ich hauptsächlich Kühe und Schweine) würde weniger Massentierhaltung betrieben werden, die Tiere würden weniger Methan ausstoßen, was den Treibhauseffekt verlangsamen würde. 

Die ganzen Argumente hier habe ich nur umrissen, deswegen möchte ich auch dazu animieren, falls euch das Thema interessiert einfach mal selbst zu googlen.
Ich habe einige Informationen unter anderem von diesen beiden Websites:
Ich möchte mit diesem Post auch definitiv nicht, den veganen Lebensstil aufzwingen, sondern lediglich aufzeigen, was meiner Meinung nach aufmerksame Ernährung ist. Weil diese meiner Meinung nach der veganen Ernährung entspricht, habe ich damit argumentiert.

Über eure Meinung und natürlich auch Fragen freue ich mich übrigens immer gerne.
Eure
 

Aufmerksamkeits-November: Rezept - Vegane Schokokekse in drei Varianten

Endlich bin ich hier wieder aktiv! Nach einem kaputten Computer, einer herumzickenden Speicherkarte und viel Stress kommt nun wieder ein neuer Post. Ich werde jetzt auch wieder regelmäßiger posten, vor allem, weil ich jetzt natürlich in der kommenden Vorweihnachtszeit ganz viele tolle Ideen für euch parat habe ;)
Was mich in den letzten Wochen beschäftigt hat, ist das Thema „responsible lifestyle“ oder zu Deutsch: ein verantwortungsvoller Lebensstil.
Es werden in Deutschland jährlich Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, oft auch Dinge, die noch nicht abgelaufen sind oder teilweise sogar ungeöffnete Lebensmittel. Damit meine ich nicht die Supermärkte, die ihre Lebensmittel nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum aus dem Regal sortieren, sondern die Verbraucher, dich und mich.
Auch ich kaufe gerne Lebensmittel ein, wenn sie günstig sind auch mal eine Packung mehr und wenn mir das Produkt nicht mehr schmeckt, bleibt die Packung im Schrank stehen. Und der Schrank füllt sich dann und füllt sich, neue Dinge werden gekauft und die alten vergessen.
Jedenfalls stand ich vor einigen Tagen vor ebendiesem Schrank und dachte mir „so kann das nicht weitergehen“. Es geht einfach nicht, dass da eine drei Jahre lang abgelaufene Fertigmischung für Gemüsebratlinge neben drei Paketen zwei Jahre abgelaufenem Maisgrieß steht. Und das sind nur einige der Beispiele.
An dieser Stelle war für mich aber klar: ich möchte diese Lebensmittel nicht wegschmeißen. Für mich heißt „Mindestens haltbar bis“ nämlich nicht „garantiert tödlich ab“!! Das trifft natürlich nicht auf alle Lebensmittel zu, aber grundsätzlich ist ein Großteil der Lebensmittel deutlich länger haltbar als das Mindesthaltbarkeitsdatum verspricht. Deswegen halte ich mich eher an meine Sinne: Nachschauen, ob Schimmel zu sehen ist, Riechen ob es vergoren/vergammelt riecht und anfassen, ob es matschig/krümelig etc. ist.
Also habe ich kurzerhand den gesamten Schrank ausgeräumt und alle Lebensmittel nach Haltbarkeit sortiert. Als nächstes habe ich dann aufgelistet, was so alles abgelaufen ist und verbraucht werden muss und mir dann ein paar Gerichte aus ebendiesen Lebensmitteln rausgesucht oder ausgedacht.
Tja, und eines davon sind diese tollen veganen Schokokekse in drei Varianten. 


Das Grundrezept habe ich irgendwann einmal bei Chefkoch gesehen, nach meinem Geschmack angepasst und in mein Kochbuch übertragen. Und irgendwie hatte ich dann auf meiner Zu-verbrauchen-Liste einige der Zutaten, die ich auch für die Kekse brauche.


Hier ist erstmal das Grundrezept:
100 g Mehl
55 g Haferflocken (fein)
1 Tl Backpulver
50 g Kakaopulver
90 g Zuckerrübensirup
55 g Sonnenblumenöl
3 El Sojamehl mit 3 El Wasser verrührt (alternativ gehen auch 3 El Apfelmus)
50 g Sojamilch
Extrazutaten nach Belieben (gehackte Haselnüsse, Kokosraspel, Zartbitter-Schokotropfen)

  1. Sojamehl und Wasser in einer kleinen Schüssel mit einem Löffel verrühren
  2. Öl, Zuckerrübensirup und Kakaopulver in einer anderen Schüssel vermischen, die Sojamehlmischung dazugeben
  3. Alles verrühren und vorsichtig die Milch dazugeben
  4. Mehl, Backpulver und Haferflocken dazugeben und alles ordentlich mixen
  5. Extrazutaten hinzufügen und untermixen
Zu Punkt 5 sollte man anmerken, dass ich erst den Grundteig zubereitet habe und dann in drei Teile geteilt habe. Zu dem einen habe ich 10 g Zartbitter-Schokotropfen von Puda, zu dem anderen 10 g Kokosraspel von Trader Joe´s und zu dem dritten Teigteil 10 g gehackte Haselnüsse von Edeka hinzugegeben. 


  1.  Aus dem Teig Bällchen in der gewünschten Größe rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  2. Teigkugeln mit einer ggf. bemehlten Gabel plattdrücken
  3. Ca. 12 Minuten bei 180°C Umluft backen (unbedingt im Auge behalten, Dauer variiert je nach Ofen und Dicke eurer Kekse!!)

Am besten schmecken die Schokokekse mit einem Glas Hafermilch oder einer Tasse Kaffee ;)
Und das allerwichtigste: obwohl die Kokosraspeln 1,5 Jahre, das Sojamehl 7 Monate, die gehackten Haselnüsse 2 Jahre und der Zuckerrübensirup 3,5 Jahre über ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum sind, schmecken die Kekse total lecker und super schokoladig.
Ich möchte jetzt in den letzten zwei November-Wochen noch ein paar Posts zum Thema Aufmerksamkeit (und zwar nicht nur was die Ernährung betrifft!) veröffentlichen, ich hoffe es gefällt euch, auch mal so etwas zu lesen ;)
Falls es euch interessiert, poste ich auch gerne noch einmal eine Liste mit dem Speiseplan, den ich für diese Woche gemacht habe, inklusive der Liste mit den Lebensmitteln, die ich noch verbrauchen will.

Viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht ja auch mit frischen Zutaten wünscht eure






Handytasche aus Kork - cool und fair


Nach einer –urlaubs-und krankheitsbedingten- Pause melde ich mich hiermit wieder zurück! Natürlich bin ich aber auch in meiner Pausenzeit nicht kreativ-inaktiv gewesen, deswegen zeige ich euch hier eine schicke Handyhülle mit Korkstoff, die ich vor kurzem genäht habe. Leider sind mir beim Überspielen von der Kamera auf den Computer ein paar Anfangsbilder verloren gegangen, die wichtigen Bilder sind aber da.

 
Also, für so eine Handyhülle mit Kork braucht ihr:
- Korkstoff (meiner ist aus dem Kreativladen, gibt es aber auch im Internet)
- dünnen Filzstoff (meiner ist dunkelbraun und ca. 4 mm dick)
- Nadel und Faden (geht auch mit der Nähmaschine)
- Schere, Lineal, Bleistift

Zuerst nehmt ihr euch das Handy, für das die Hülle sein soll und messt es einmal aus. Das ist ganz wichtig, denn ihr dürft nicht von den Umrissen des Handys ausgehen, sondern müsst noch ca. 1 cm Nahtzugabe geben!


Wenn ihr das Handy ausgemessen und die Nahtzugabe dazugerechnet habt, schneidet ihr zuerst aus dem Filzstoff zweimal ein passendes Stück aus. Diese beiden Stücke näht ihr dann zusammen. Das geht sowohl von Hand, als auch mit der Nähmaschine. Meine Maschine hat aber nicht ganz so gewollt wie ich, deswegen habe ich die Handytasche von Hand genäht. Wenn ihr mit der Nähmaschine arbeitet, müsst ihr aber aufpassen, dass ihr nicht versehentlich irgendwelche Teile zusammennäht! Falls ihr also den Korkstoff besticken möchtet, macht das vorher! Und zum zusammennähen, näht ihr dann einfach gleich alle Teile auf einmal zusammen ;)

Weiter geht es jetzt mit dem Korkstoff. Hiervon schneidet ihr wieder zwei Stücke aus, diesmal aber nur so groß wie das Handy OHNE Nahtzugabe. Die näht ihr dann vorne und hinten auf die Filzhülle auf. Passt auf, dass ihr die obere Öffnung für das Handy nicht zunäht, sonst müsst ihr wieder von vorne anfangen ;)


Habt ihr das erledigt, ist das Grundgerüst der Handyhülle fertig. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch Stempel auf den Korkstoff setzen, das geht besonders gut, oder ihr näht mit farbigem Faden noch Muster auf den Stoff.


Ich habe die Hülle verschenkt und derjenige wollte sie so in natur haben, ich finde aber, dass insbesondere ein hübscher Stempel der Handyhülle noch einen ganz schönen Schliff geben kann.

Viel Spaß beim Nachmachen,
Eure