Mein Lieblingsfrühstück - Oatmeal



Wisst ihr was ich schon länger nicht gepostet habe? Vermutlich habt ihr es schon vor mir gemerkt, mir ist es leider erst jetzt aufgefallen. Im Zuge dessen bitte ich euch auch, zu kommentieren, was ihr gerne lesen möchtet. Also, lange Rede, kurzer Sinn: heute gibt es mal wieder ein Rezept. Und weil die Keksezeit ja nun schon wieder vorbei ist, habe ich mir etwas anderes überlegt.


Hier seht ihr mein allerliebstes Lieblingsfrühstück.
Genannt Haferbrei, Haferschleim, Porridge oder Oatmeal. Einige verbinden damit schlechte Kindheitserinnerungen, ich habe diese leckere Mahlzeit erst vor rund zwei Jahren kennengelernt und mir hat es sofort geschmeckt. Deswegen ist das auch –wie immer- meine Meinung, die  ich euch hier präsentiere.
Und jetzt zum Rezept.
Mein Oatmeal (wie ich es bevorzugt nenne) besteht aus Haferflocken, Milch, Chiasamen und Kakaopulver.
Je nachdem, wie groß euer Hunger ist, soviele Haferflocken braucht ihr. Ich habe 40 Gramm zarte Haferflocken von Aldi benutzt. 


Aber bevor ich jetzt zuviel herumschreibe: hier sind die Zutaten:

40 Gramm Haferflocken
200 ml Milch (Hafer-, Soja-, Kuhmilch)
½ El Chiasamen (können weggelassen werden)

Ich bereite mein Oatmeal übrigens am liebsten in der Mikrowelle vor, weil das einfach am schnellsten geht. Ich habe morgens nämlich nicht so viel Lust, das alles erst aufkochen zu müssen.
Jedenfalls mische ich einfach die Haferflocken, die Milch und die Chiasamen in einer Schüssel zusammen und tue das auf mittlerer Stufe ca. 1 min in die Mikrowelle. Dann nehme ich alles raus, rühre einmal um und tue es dann nochmal auf höchster Stufe für ca. 30 Sekunden in die Mikrowelle.
Und dann ist das Oatmeal auch schon fertig.
So esse ich das aber nie. Mir schmeckt das so einfach nicht wirklich. Ich brauche erstmal irgendeine Süße und dann noch einen Geschmack. Deswegen habe ich in das Oatmeal, das ihr hier auf dem Bild seht, noch einen halben Esslöffel Kakaopulver, ein wenig Raspelschokolade und ein paar gehobelte Mandeln reingetan. Später habe ich dann als Deko noch Schokolade und gehobelte Mandeln draufgelegt.

Wenn ihr eher ein Typ für Fruchtiges seid, dann probiert doch mal folgendes aus:

- Himbeeren und Vanille
- Rosine und geriebenen Apfel
- Banane und Kakaopulver
- Lebkuchengewürz, Kakaopulver, Zimt


Und wenn ihr euch vegan ernährt, könnt ihr wie oben geschrieben natürlich auch andere Milchsorten benutzen, wer keine Milch mag, kann auch einfach Wasser nehmen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr etwas ausprobiert und mir dann schreibt, wie es euch schmeckt.

Guten Appetit,
Eure





Meine unfertigen Arbeiten


Eigentlich wollte ich euch dieses Wochenende mal wieder mit einem schönen DIY beglücken, aber ich habe einfach nichts zustande gebracht.
Das ganze Wochenende ist irgendwie vorbeigegangen, ohne dass ich es richtig gemerkt habe. Und jetzt ist schon Sonntagabend.
Das ist genau das was ich an Januar überhaupt nicht mag. Es wird spät hell und früh dunkel, das Wetter ist schlecht und es ist kalt. Bei uns konnte man nichtmal vor die Tür, weil es die ganze Zeit geregnet hat und die Temperaturen einfach nicht über die 3°C kommen.
Jedenfalls dachte ich, wenn ich euch schon nichts neues zeigen kann, zeige ich euch woran ich gerade so arbeite, beziehungsweise auch nicht. Deswegen seht ihr hier meine derzeitigen unfertigen Arbeiten.


Ich habe alle schon vor einiger Zeit angefangen, lege sie dann aber immer wieder weg, weil etwas dazwischen kommt, oder weil ich einfach keinen Spaß mehr habe, daran zu arbeiten. Und dann liegt und liegt die Arbeit dann bei mir rum und wartet sehnlichst, dass ich an ihr weitermache :)
Naja, jedenfalls habe ich zurzeit drei Teile, die irgendwie nicht fertig werden wollen.


Das erste ist ein Paar Socken. Die erste Socke hatte ich schon im Sommer in den Ferien fertig, die zweite wurde dann aber nicht weitergemacht, weil dann die Ferien zuende und die Zeit weg war. Außerdem finde ich Socken so schwierig, dass ich die auch nicht einfach mal so nebenbei machen kann. Und jetzt gerade bin ich an dem Punkt, an dem ich die Ferse anfangen müsste, worauf ich aber, weil ich die am allerschwersten finde, einfach überhaupt keine Lust habe. Deswegen muss die Socke in meiner Schublade noch so lange warten, bis ich mir mal wieder ausgiebig Zeit für sie nehmen und die Ferse dann in einem Rutsch runterstricken kann.


Hier seht ihr meine unfertige Arbeit Nummer zwei. Die liegt noch gar nicht so sehr lange rum. Angefangen habe ich damit am 23. Dezember, weil ich dachte, ich mache meinem kleineren Bruder noch ein ganz spontanes zusätzliches Weihnachtsgeschenk. Aus ganz spontan wurde dann aber nichts, weil ich auch noch Kekse backen, Geschenke verpacken und andere Sachen machen musste. Und dann war ich im Skiurlaub und habe die Arbeit glatt zuhause vergessen. Jedenfalls soll das hier übrigens eine Olaf-Puppe werden. Mein kleiner Bruder liebt nämlich den Film und insbesondere Olaf und weil ich dann auf Instagram jemanden gesehen habe, der eine Olaf-Figur gehäkelt hat, dachte ich mir, dass ich das ja auch machen könnte. Diese Arbeit wird, denke und hoffe ich, ziemlich bald fertig werden, weil sie nämlich eigentlich am schnellsten geht. Ich schiebe sie nur immer vor mir her, weil ich hier ohne Anleitung habe, und bei Fehlern keine Lust habe, immer alles wieder aufribbeln zu müssen.


Und hier ist mein letztes unfertiges Projekt. Das wird mal ein Topflappen. Eigentlich gibt es hierbei gar kein Problem, ich finde es nur einfach so unglaublich langweilig, Topflappen zu häkeln. Ich mache das auch nicht freiwillig, sondern weil es sein muss. Meine Mutter hat nämlich versehentlich einen der Topflappen, die ich ihr mal zu Weihnachten gemacht habe, auf der Herdplatte liegen gelassen und der ist dann durchgeschmort. Deswegen braucht sie einen neuen. 

So, jetzt wisst ihr mal, woran ich arbeite. Was interessiert euch in fertigem Zustand? Wovon möchtet ihr später gerne eine Anleitung oder wenigstens Beschreibung haben?
Ich würde mich über eure Rückmeldung freuen,

Eure






Handytasche - ganz einfach selbstgehäkelt



Januar ist für mich einfach ein nerviger Monat.
Es ist kalt, grau und einfach nicht einladend draußen. Und wenn dann nicht einmal Schnee liegt, finde ich den Winter einfach die schlechteste Jahreszeit von allen.
Der Frühling gefällt mir da viel besser. Endlich wird es wieder wärmer und grün und erste Blumen wachsen. Diese Farben gefallen mir viel besser als das grau vom Winter.
Aber man kann gegen den Winter ja nichts machen. Klar, verkriechen und abwarten dass er vorbei ist, geht natürlich. Theoretisch aber praktisch nicht.
Deswegen habe ich für etwas mehr Farbe mir eine neue Handyhülle gemacht. Meine alte war dunkellila und irgendwie fehlte da so die Frische. Gerade jetzt im Winter fand ich sie einfach nur noch langweilig.
Und weil ich noch einige bunte Wollreste hatte, habe ich mir also eine neue Hülle gehäkelt.
Hier seht ihr einmal die Farben, die ich benutzt habe. Das sind alles Knäule von der hatnut-Wolle für die man eine Nadel der Stärke 6 bis 7 benutzen soll, ich hatte aber nur eine 5 zur Hand.


Angefangen habe ich mit einer Luftmaschenkette, die genau um mein Handy herumgepasst hat. Die habe ich dann mit einer Kettmasche geschlossen.

Und jetzt wird es auch schon einfach. Ich habe einfach immer in Runden feste Maschen gehäkelt. Immer einfach einstechen, Faden holen (zwei Maschen auf der Nadel), Faden durch beide durchziehen. Und so weiter.
Weil ich nur blau aber genauso langweilig finde wie nur dunkellila, habe ich dann einen Farbwechsel eingebaut, ich denke auf dem Bild kann man gut erkennen wie das geht.


Das habe ich aber nicht nur einmal gemacht, sondern gleich dreimal, damit die Hülle schön gestreift war.


Als ich dann solange gehäkelt hatte, bis mein Handy komplett reingepasst habe, habe ich einfach den Faden abgeschnitten und ganz durch die Masche durchgezogen.


Dann habe ich alle anderen Fäden vernäht. Den untersten Faden (in blau) habe ich benutzt, um mit ein paar Stichen die Hülle unten zu schließen, damit das Handy nicht rausfällt.
Zum Schluss habe ich die Hülle noch auf die andere Seite gedreht, man häkelt die nämlich auf links und muss sie drehen. Und dann war ich auch schon fertig.


Wenn ihr wollt könnt ihr eure Hüllen auch noch mit Knöpfen, Aufnähern, Band und anderen Sachen verschönern, ich habe meine aber erstmal so gelassen.

Vielleicht häkelt ihr euch ja auch eine eigene Handyhülle, das geht nämlich supereinfach und bringt euch gleich einen kleinen Farbtupfer in den grauen Winter.

Eure

















Meine Meinung zu Neujahrsvorsätzen



Hallo und ein frohes Neues Jahr euch allen!
Ich hoffe ihr hattet einen guten Rutsch und die Feiertage waren nicht allzu stressig für euch :)
Heute möchte ich mich wieder einem Thema widmen, das meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn macht, beziehungsweise nur bedingt. Vielleicht ahnt ihr es ja schon... es geht um Neujahrsvorsätze!

Bevor die Frage kommt: ja, ich habe auch Neujahrsvorsätze. Warum erkläre ich später.
Erstmal finde ich sowieso, dass Silvester oder auch Neujahr eigentlich gar kein so besonderer Tag ist. Klar, es ist der Start in ein neues Jahr, der Neuanfang von 366 Tagen (weil wir ja ein Schaltjahr haben), aber sonst geht es doch nach den Tagen danach eigentlich ganz normal weiter. Man geht normal zur Arbeit, zur Uni, zur Schule, hat die gleichen Tagesabläufe, die gleichen Gedanken, die gleiche Einstellung.
Natürlich ist das nicht bei allen so, jedenfalls nicht zu Beginn des Jahres. Es ist nämlich ja sehr weit verbreitet, dass Menschen sich vornehmen, ihr Leben zu Beginn des neuen Jahres zum Positiven zu verändern. Was ich ausgesprochen lobenswert finde. Ich finde es wirklich gut, dass viele sich bemühen, ihre Fehler des letzten Jahres nicht noch einmal zu machen und wirklich etwas zu verändern. 

Aber das ist nicht das Problem, mich stört einfach die Umsetzung. Es ist eigentlich ganz einfach zu sehen. Die ersten zwei, drei vielleicht sogar sechs Wochen sind alle wie ausgewechselt. Es gilt, mehr Sport zu machen, abzunehmen, kein Fleisch mehr zu essen oder mehr zu Lernen. Mit unglaublicher Motivation stürzen sich die Leute dann in ihre Vorsätze, sind anfangs hochmotiviert, aber nach kurzer Zeit ist einfach die Luft raus.
Ich habe schon in einigen sozialen Netzwerken Bilder gesehen, die einen Fitnessstudio-Parkplatz am 3. Januar und am 30. Januar zeigen. Am 3. Januar ist er zugeparkt bis zum Gehtnichtmehr und am 30. Januar steht da nur noch ein Auto. Klar, das ist übertrieben, aber Übertreibungen helfen uns nunmal, die Situation zu verstehen.
Und genauso ist es einfach. 

Ich finde, die meisten Leute nehmen sich viel zu viel vor. Viele denken, jetzt, weil ein neues Jahr beginnt, könnten sie soviel schaffen, wie noch nie. Sie könnten ihr ganzes Leben verändern und ein neuer Mensch werden.
Aber das stimmt nicht. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sind halt wie gesagt selten.
Deswegen ist mein Appell an euch: setzt euch doch einfach Ziele, die ihr wirklich erreichen könnt, dann habt ihr auch ein richtiges Erfolgserlebnis! Es muss ja nicht gleich ein Halbmarathon gelaufen werden, ein regelmäßiges Training oder jeden Tag 10 Minuten mehr lernen machen doch schonmal den richtigen Weg!

Viel wichtiger als sich zu übernehmen, ist es, durchzuhalten!
So, und wie gesagt habe ich auch Neujahrsvorsätze, die möchte ich zwar nicht erzählen, aber ich möchte sie in diesem Jahr auch wirklich erreichen. Deswegen rate ich euch –und mir- haltet durch, beißt die Zähne zusammen und setzt euch erstmal kleinere Ziele.

Eure